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Neue Luzerner Zeitung Online, 12. September 2011, 05:04

Nachfrage nach Spitex steigt im 2012

Margrit Trachsel Lustenberger von der Spitex Reiden und Umgebung macht der 84-jährigen Elisabeth König in Wikon die Medikamente für die kommende Woche bereit. Zoom

Margrit Trachsel Lustenberger von der Spitex Reiden und Umgebung macht der 84-jährigen Elisabeth König in Wikon die Medikamente bereit. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Braucht ein Patient nach dem Spitalaufenthalt Pflege, springt die Spitex ein. Bald muss sie noch flexibler einsatzbereit sein als heute.

Spitex-Anbieter können sich auf mehr Aufträge freuen: Ab nächstem Jahr, wenn die neue Spitalfinanzierung in Kraft tritt, werden die Patientinnen und Patienten tendenziell früher aus dem Spital entlassen. Deshalb dürfte es für Anbieter von Betreuung und Pflege zu Hause mehr zu tun geben.

Insbesondere kleinere, private Anbieter rechnen mit zusätzlichen Klientinnen und Klienten. Paul Fritz, Geschäftsleiter der Zentrale Schweiz von Home Instead, sagt: «Wir erwarten wegen der neuen Spitalfinanzierung eine erheblich gesteigerte Nachfrage.» Er sucht deshalb allein für den Kanton Luzern 30 bis 40 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zurzeit beschäftigt Home Instead im Kanton 44 Personen. Auch andere Private bauen aus.

Das neue Fallpauschalensystem bietet den Spitälern Anreize, Patientinnen und Patienten früher nach Hause zu schicken. Zugleich gibt es Vorkehrungen, um allzu frühe Entlassungen zu verhindern.

Karin Winistörfer

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