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Neue Luzerner Zeitung Online, 24. Januar 2011, 05:05

Senioren müssen ins Zwang-Exil

In der Stadt Luzern werden Senioren, die in ein Betagtenzentrum müssen, aus Platzgründen teilweise in Altersheime auf dem Land geschickt. In einem Fall etwa wollte ein 92-jähriger Luzerner eigentlich in ein Altersheim in Luzern, aber schliesslich musste er in eines in Entlebuch.

«Nach einem Spitalaufenthalt musste er zu uns kommen, weil die Stadtheime ausgebucht waren», sagt Gabriela Brechbühl, Pflegedienstleiterin im Alterswohnheim Bodenmatt in Entlebuch.

Senioren, die aus Platzgründen anderswo einquartiert wurden, haben die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt in ihr Wunschheim einzutreten. «Jene, die das möchten, haben bei der Bettenbesetzung hohe Priorität», sagt Beatrice Rupp, Leiterin der Fachstelle «Wohnen im Alter» der Stadt Luzern, die für die städtischen Altersheime und Pflegewohnungen zuständig ist. «Die meisten nutzen die Gelegenheit und kommen zurück.

Zurzeit sei dies allerdings schwierig: «Nachdem im vergangenen Herbst immer wieder Betten über längere Zeit frei blieben, haben wir im Moment wieder sehr viele Anmeldungen», sagt Rupp.

Mirjam Weiss-Gast; kst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Luzerner Zeitung» und ihren Regionalausgaben.

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