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Neue Luzerner Zeitung , 24. Mai 2009, 14:41

Das Jugendlokal muss weg - wie weiter?

Sarnen

Dass man dem Pavillon nachtrauern wird, mag Aussenstehende erstaunen. Doch der «Schuppen» habe Charme. Nicht zuletzt deshalb, weil er eben kein Juwel sei. (Bild Robert Hess/NeueOZ) Zoom

Dass man dem Pavillon nachtrauern wird, mag Aussenstehende erstaunen. Doch der «Schuppen» habe Charme. Nicht zuletzt deshalb, weil er eben kein Juwel sei. (Bild Robert Hess/NeueOZ)

Der Juko-Pavillon, beliebter Treffpunkt für Jugendliche in Obwalden, wird nächstes Jahr abgerissen. Noch sind keine Alternativen in Sicht.

Aus der Befürchtung ist Gewissheit geworden: Der Juko-Pavillon in Sarnen wird abgerissen. Spätestens im Herbst 2010 schlägt die letzte Stunde des beliebten Lokals - es muss dem Ausbau und der Sanierung der Kantonsschule weichen. «Wir bedauern diesen Entscheid sehr», sagt Juko-Präsident Christian Isler. Doch der 19-jährige Gymnasiast musste damit rechnen: Der Kanton liess bereits durchblicken, dass es für den alten Pavillon kaum mehr Platz haben wird.

Den Plänen des Kantons, wonach der Jugendbeauftragte gemeinsam mit den Gemeinden nach «geeigneten Lokalitäten suchen» sollen, steht Isler skeptisch gegenüber. Zumal der Kanton eine Zusammenarbeit mit dem Verein «artos» vorsieht, der die Förderung und den Betrieb eines Kulturzentrums für Jugendliche im Kanton Obwalden bezweckt - seit Jahren aber erfolglos.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 24 Mai.

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