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Neue Luzerner Zeitung , 5. Februar 2010, 21:05

Der Zeitpunkt des Juko-Abrisses gibt zu reden

Motion

Jugendliche beim Juko-Pavillon. (Archivbild Izedin Arnautovi/Neue OZ) Zoom

Jugendliche beim Juko-Pavillon. (Archivbild Izedin Arnautovi/Neue OZ)

Eine Motion soll bewirken, dass die Obwaldner Jugendlichen nicht plötzlich heimatlos sind, weil ihr Juko-Pavillon dem Erdboden gleichgemacht wird.

Peter Wechsler ist Erstunterzeichner der Motion «Den Geist des Juko-Pavillons am Leben halten». Er hat den Vorstoss vergangene Woche im Obwaldner Kantonsrat eingereicht. «Uns geht es vor allem darum, dass der Juko-Pavillon nicht plötzlich abgerissen wird und die Jugendlichen ohne einen Treffpunkt zurückbleiben», erklärt der CSP-Kantonsrat aus Kerns. Der Pavillon steht nämlich unmittelbar am Rande der Grossbaustelle Kantonsschule Obwalden und wird den Umgebungsarbeiten des Kanti-Neubaus weichen müssen.

Bliebe das Gebäude länger bestehen, müssten die Arbeiten etappiert werden, was gemäss Kantonsarchitektin Françoise Ellenberger, Projektleiterin des Kanti-Neubaus, höhere Kosten zur Folge hätte als die Umgebungsgestaltung in einem Zug durchzuführen. Die Baukommission unter der Führung von Regierungsrat Paul Federer wird am 18. Februar zu bestimmen haben, ob und wann das Jugendlokal wegen der Bauarbeiten abgerissen werden muss.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.

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