Aarau
«Bidu» Zaugg wünschte sich einen Schuh und entwickelte ihn gleich mit

Schuhhersteller «Ammann Shoes» präsentiert einen Schuh, der zusammen mit dem ehemaligen Fussballtrainer Hans-Peter «Bidu» Zaugg entwickelt worden ist.

Josua Bieler
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Von links nach rechts: Hans-Peter Zaugg, Marc Ammann (Geschäftsführer), Ueli Ammann (Inhaber Nuovo Style) und Petar Aleksandrow.

Von links nach rechts: Hans-Peter Zaugg, Marc Ammann (Geschäftsführer), Ueli Ammann (Inhaber Nuovo Style) und Petar Aleksandrow.

Josua Bieler

Wer am Donnerstag Nachmittag durch die Aarauer Stadt bummelte, konnte bekannte Fussballer wie Petar Aleksandrow, Jeff Saibene oder Ciriaco Sforza sehen. Ihr Ziel war der Schuhladen «Nuovo Style», wo ein neuer Schuh präsentiert wurde. Aber es ist nicht irgendein Schuh: Ex-Nationaltrainer Hans-Peter Zaugg war Initiant des neuen Schuhmodells. Er kennt den Familienbetrieb «Ammann Shoes» aus Oberentfelden persönlich und fragte einmal an, ob das Unternehmen einen «sportlichen aber doch schicken» Schuh entwickeln könnte.

«Davon gibt es doch schon Hunderte», sei die erste Reaktion von Rolf Ammann gewesen. Doch Zaugg liess nicht locker, wollte einen «qualitativ hochwertigen Lederschuh ohne weisse Sohlen» und konnte Ammann letztendlich umstimmen. Zaugg half mit, erstellte Skizzen, wie der Schuh aussehen sollte. Mit dem Resultat ist er zufrieden, er legt viel Wert auf gute Schuhe: «Auf den Füssen stehe ich den ganzen Tag und ich möchte nicht nasse Füsse, wenn es regnet.»

Der schwarze Schuh ist mit einer speziellen Federstahlsohle ausgestattet. Diese wurde vom Schweizer Unternehmen Tramondi entwickelt. Der Trick der Sohle: Längs kann man sie biegen, quer nicht. Das unterstützt den Abrollvorgang und sorgt für Stabilität auf dem Fuss. Produziert wurde der Schuh von «Fretz Men». «Damit ist der Bidu-Schuh ein rein schweizerisches Produkt», sagte der Geschäftsführer Marc Ammann.

Schuh ist noch zu wenig bunt

Alles perfekt? «Er könnte noch etwas farbiger sein, dann wäre er für Jugendliche noch attraktiver», sagte Zaugg. Diesen Schuh müssen sich Jugendliche aber zuerst leisten können: Er kostet stattliche 279 Franken.

Ammann fügte hinzu: «Ein solcher Schuh braucht Pflege, man muss bereit sein, ihn auch mal zum Schuhmacher zu bringen.» Dann halte der Schuh mehrere Jahre lang.

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