Widerstand gegen Gewerbepark Helgenfeld wächst

Einige Quartierbewohner stellen sich gegen den geplanten Projektierungskredit. Mit einer Gewerbezone zwischen Emmi und Helgenfeld würde das Quartier mit einer weiteren Emissionsquelle wesentlich belastet.

Ueli Wild
Drucken
Teilen
Das Wohnquartier im Helgenfeld befürchtet noch mehr Emissionen.

Das Wohnquartier im Helgenfeld befürchtet noch mehr Emissionen.

Ueli Wild

140'000 Franken soll die Gmeind am 29. November für eine breit abgestützte Testplanung bewilligen. Doch dem Projektierungskredit für den Gewerbepark Helgenfeld erwächst Opposition. Ein Flugblatt mit dem Titel «Noch mehr Emissionen im Helgenfeld» wurde nach Angaben der IG Helgenfeld gestern Abend im Quartier verteilt.

Dieses werde heute auf drei Seiten von stark befahrenen Strassen begrenzt, liest man. Auch Ost- und Südumfahrung würden das Helgenfeld belasten. Zudem hätten sowohl die SBB als auch die WSB für die Zukunft höhere Frequenzen angekündigt – die SBB auch einen Güterkorridor. Mit einer Gewerbezone zwischen Emmi und Helgenfeld, schreibt die IG, würde das Quartier mit einer weiteren Emissionsquelle wesentlich belastet.

Mit einem Gewerbepark auf der gemeindeeigenen Parzelle 289 östlich der Emmi möchte der Gemeinderat Gewerbetreibenden helfen, deren Betriebe dereinst der Ost- und der Südumfahrung weichen müssen. Ersatzeinzonungen, so der Gemeinderat, habe der Kanton zwar in Aussicht gestellt, doch seien solche erst nach dem Bau der Umfahrungen verfügbar. Auf der Parzelle 289 sollen nur mässig störende Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe gemäss Bau- und Nutzungsordnung zulässig sein.