Baden
Bei diesen vier Themen sieht die Jugend Handlungsbedarf – jetzt liegt der Ball beim Stadtrat

Nach der Jugendsession haben die jungen Badenerinnen und Badener nun vier konkrete Anliegen dem Stadtammann überreicht. Der will sie ernst nehmen.

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Die Forderungen der Jugendsession werden an den Stadtammann Markus Schneider (Mitte) übergeben. Auf dem Bild sind auch die weiteren Mitglieder des Stadtrats.

Die Forderungen der Jugendsession werden an den Stadtammann Markus Schneider (Mitte) übergeben. Auf dem Bild sind auch die weiteren Mitglieder des Stadtrats.

zvg

Das Badener Jugendparlament hat an der Stadtratssitzung vom Montag Stadtammann Markus Schneider (Mitte) einige Anliegen überreicht. Die Jugendlichen fordern, dass die Politik sich ihnen im Jahr 2022 annehmen soll. Das Jugendparlament fordert Räume und Unterstände im öffentlichen Raum, wo kein Konsumzwang besteht, und einen Outdoor-Trainingsplatz an einem zentralen Ort in Baden. Die Jugendlichen formulieren Klimaziele: Die Stadt Baden soll verbindlich und sichtbar ökologischer werden. Weiter sollen die Busfahrzeiten am Lindenplatz überprüft werden.

«Das Jugendparlament möchte, wo möglich, tatkräftig bei der Umsetzung dieser Anliegen mitgestalten und so Verantwortung übernehmen», teilt die Stadt mit. Unterstützt werden die Jugendlichen vom Kompetenzbereich Kinder und Jugend der Stadt.

«Das Jugendparlament ist das Sprachrohr der jüngeren Generation. Der Stadtrat nimmt die Bedürfnisse der Jugendlichen ernst und wird sich ihrer Anliegen annehmen», erklärt Stadtammann Markus Schneider.

Die erste Badener Jugendsession im vergangenen November fand im Rahmen des Aktionsplans des Unicef-Labels «Kinderfreundliche Gemeinde» der Stadt statt. Das Badener Jugendparlament Baden, das im Mai gegründet worden war, hat sie selbst organisiert. Ziel der Session war es, den Jugendlichen aus Baden und Umgebung eine Stimme in der städtischen Politik zu geben und aktuelle Bedürfnisse zusammenzutragen. (az)