Würenlos

Juristin Barbara Gerster Rytz (CVP) will Gemeinderätin werden

Der Vorstand der CVP-Ortspartei schlägt die Juristin als Gemeinderats-Kandidatin vor.

Sabina Galbiati
Drucken
Teilen
Barbara Gerster Rytz

Barbara Gerster Rytz

zvg

Nachdem Vizeammann Anton Möckel (parteilos) im Februar seine Kandidatur als Gemeindeammann und Gemeinderat Nico Kunz (FDP) seine Kandidatur für das Vizeammann-Amt bekannt gegeben haben, liegt nun eine weitere Karte auf dem Tisch: Barbara Gerster Rytz will als CVP-Kandidatin ins Rennen um den freiwerdenden Gemeinderatssitz von Gemeindeammann Hans Ulrich Reber (SVP) steigen. Er wird bei den Gesamterneuerungswahlen im Herbst nicht mehr antreten.

Der Vorstand der CVP-Ortspartei wird Gerster Rytz an der Nominationsversammlung am 22. Mai als Kandidatin vorschlagen. Gerster Rytz, die selber dem Vorstand der CVP-Ortspartei angehört, ist seit 2008 Mitglied der Finanzkommission. «Durch ihre Arbeit im Vorstand und der Fiko ist Barbara Gerster Rytz bereits ein bekanntes Gesicht», sagt Ortspartei-Präsident Andreas Schorno. Zudem bringe sie die richtigen Voraussetzungen für das Amt mit. «Durch ihre Tätigkeit in der Fiko weiss sie, wie Würenlos funktioniert und als Juristin hat sie das Rüstzeug, sich schnell in eine Materie einzuarbeiten.» Der Vorstand habe sich früh mit der Kandidatensuche beschäftigt, sagt Schorno. «Barbara Gerster Rytz war von Anfang an auf unserer Favoritenliste.» Auch, weil sie Erfahrung in der Leitung von Projekten habe, was für ein Gemeinderatsamt von Vorteil sei. Gerster Rytz war für ein Statement gestern nicht erreichbar.

Sollte Gerster Rytz als Kandidatin nominiert und im Herbst in den Gemeinderat gewählt werden, wäre sie die erste CVP-Gemeinderätin seit 2009. Davor stellte die Partei mit Verena Zehnder von 1998 bis 2005 den Gemeindeammann sowie mit Felix Vogt von 2002 bis 2009 einen weiteren Gemeinderat. Sein Parteikollege Christian Bernhard unterlag 2009 im zweiten Wahlgang dem Kontrahenten Johannes Gabi (SVP). Bei den Gesamterneuerungswahlen 2013 trat die CVP mit Markus Knittel an. Auch er schaffte den Sprung in die Exekutive nicht.