Brugg

Auf eine supertolle Fasnacht: Die fünfte Jahreszeit ist eröffnet

Im Brugger Salzhaus ist auf ein buntes Programm angestossen worden.

Michael Hunziker
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Fasnachtseröffnung 2020 im Brugger Salzhaus
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Fasnachtseröffnung im Brugger Salzhaus.
Fasnachtseröffnung im Brugger Salzhaus.

Fasnachtseröffnung 2020 im Brugger Salzhaus

Michael Hunziker

Mit einem vielstimmigen «Prosit» ist im Salzhaus die Brugger Fasnacht eröffnet worden, gestern
Donnerstagabend. «Wir erheben das Glas und stossen alle an auf eine supertolle, erfolgreiche Fasnacht, darauf, dass wir miteinander Freude haben bis am Sonntag», sagte der gut gelaunte Thomas «Steini» Steinhauer vom OK Fasnacht.

Stadtammann Barbara Horlacher wünschte eine schöne fünfte Jahreszeit. Für den Stadtrat handle es sich um erholsame Tage, während denen Andere die Verantwortung übernehmen. Beim OK Fasnacht sowie bei den anwesenden Sponsoren und Gönnern bedankte sich Barbara Horlacher für ihren Einsatz. Sie sei gespannt auf einen vielfältigen Umzug am Sonntag sowie auf das Programm in der Värslischmitte und im Rrätz Keller (S’Laternli). Auch gab sie ihrer Freude darüber Ausdruck, dass der Fasnachtsnachwuchs berücksichtigt wird, mit dem Kindermaskenball am Samstag.

Ausgezeichnet wurde Jonny Schneider aus Würenlingen. Er war es, der das diesjährige Plakettensujet mit der Dampflokomotive umgesetzt und gestaltet hat nach den Ideen von Thomas «Steini» Steinhauer sowie Bruno Schuler vom OK Fasnacht. «Brugg im Zug» lautet das Motto. Für seine Arbeit und das gelungene Resultat durfte Jonny Schneider als herzliches Dankeschön ein Poster sowie ein Couvert entgegennehmen. Eine Hexenrede fehlte diesmal übrigens an der Fasnachtseröffnung.

Die Hexen seien ausgeflogen respektive hätten mit fehlendem Nachwuchs zu kämpfen, war zu vernehmen. Ebenfalls zu vernehmen war am Rande, dass sich die Fasnächtler nicht nervös machen lassen vom Corona-Virus – auch wenn sich die Meldungen in den Medien derzeit überschlagen. Die Situation zwar aufmerksam beobachten, aber Ruhe bewahren, heisst die Devise.

Nach dem Apéro ging es nahtlos weiter mit den Schnitzelbänken. Für Lacher und Stimmung sorgten unter anderem: Di 3 vo Brugg, Wüehlmüüs oder Ultimo Giro. Ebenfalls gab die Guggenmusik Opus C Voll aus Riniken eine Kostprobe ihres Könnens und heizte den Fasnächtlern tüchtig ein. (mhu)