Scherz
Der «Löwen» in Scherz darf vorerst weiterbrüllen

Der «Löwen» in Scherz sollte Ende Februar geschlossen werden, weil sich Pächterin Ramize Redzepi beruflich verändern will. Jetzt wird klar: Jumni Selmani wird die Landbeiz weiterführen. Vorerst.

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Diese Gäste werden auch weiterhin im Scherzer «Löwen» einkehren können.

Diese Gäste werden auch weiterhin im Scherzer «Löwen» einkehren können.

Elisabeth Feller

«Ich werde den Gasthof ‹Löwen› übernehmen», freut sich Jumni Selmani. Er ist seit zwei Jahren als «rechte Hand» der Pächterin Ramize Redzepi in der Dorfbeiz tätig.

Jumni hatte von Esther Kämpfer, Nichte und Treuhänderin der «Löwen»-Eigentümerin Ursula Burkard, die Zusicherung erhalten, «den Betrieb zu denselben Konditionen wie bis anhin weiterzuführen.» Vorerst.

Gemeinde reagierte umgehend

Zur Vorgeschichte: Der «Löwen» sollte Ende Februar geschlossen werden, weil Ramize Redzepi sich beruflich verändern will. Vom baldigen Aus des «Löwen» wurde die Gemeinde in Kenntnis gesetzt. Diese reagierte umgehend. Für Gemeindeammann Hans Vogel «ist eine Dorfbeiz in jedem Fall für das lebendige Dorfleben einer kleinen Gemeinde von Bedeutung.»

Deshalb wollte der Gemeinderat sondieren, inwieweit aus der Bevölkerung eine Trägerschaft für den «Löwen» gewonnen werden könnte. Von der neuen Entwicklung zeigte sich Hans Vogel gestern überrascht. Er wolle sich mit Jumni Selmani in Verbindung setzen, um sich ein Bild zu verschaffen, sagte er. (EF.)

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