Petitio

Die Mobilfunkantenne stösst in Thalheim auf Widerstand

Hans Stahel wehrt sich gegen den Bau einer neuen Mobilfunkantenne beim Schützenhaus. Er findet viele Mitstreiter.

Michael Hunziker
Drucken
Teilen
Als Gründe, die gegen die Mobilfunkantenne sprechen, nennt Petitionär Stahel die Sorge um die Gesundheit von Mensch und Tier.

Als Gründe, die gegen die Mobilfunkantenne sprechen, nennt Petitionär Stahel die Sorge um die Gesundheit von Mensch und Tier.

Das ist schnell gegangen: Letzte Woche hat Hans Stahel aus Thalheim auf der Plattform petitio.ch seine Online-Petition gegen den Bau einer Mobilfunkantenne beim Schützenhaus lanciert. Schon noch wenigen Tagen ist die Marke von 50 benötigen Unterschriften geknackt worden. Zusammengekommen sind bisher über 60 Unterschriften.

Als Gründe, die gegen die Mobilfunkantenne sprechen, nennt Stahel die Sorge um die Gesundheit von Mensch und Tier. «Die Strahlung kann nach wie vor nicht genau gemessen werden», lautet seine Begründung.

Den Erfolg seiner Petition führt er darauf zurück, dass die drohende Strahlenbelastung in der Bevölkerung ernst genommen werde, sagt er auf Anfrage. Auf seinen Vorstoss habe er bis heute jedenfalls nur positive Reaktionen erhalten. Für Stahel steht fest: «Die Bevölkerung von Thalheim soll selber entscheiden können, ob wir eine zusätzliche Mobilfunkanlage brauchen oder nicht.»

Frist läuft bis 14. April

Die Pläne für die neue Antennenanlage auf dem Dach des Schützenhauses stammen vom Mobilfunkanbieter Salt. Bis zum 6. April liegt auf der Gemeindekanzlei das Baugesuch auf. Hans Stahel, wohnt in der Nähe des Standorts. Für ihn ist klar: «Die Grundversorgung ist mit den bestehenden Fest- und Mobilfunknetzen erfüllt.»

Die vorgesehene Antenne, fährt er fort, befinde sich beim Wohngebiet. Die Bewohner seien nicht persönlich über das Vorhaben informiert worden und hätten erst durch die Veröffentlichung im amtlichen Publikationsorgan davon erfahren. Auch die Distanz zum Kindergarten und zur Schule sei gering. Überdies drohe ein Wertverlust von Liegenschaften.

Die Petition kann bis am 14. April unterstützt werden auf petitio.ch.