Fahrverbot auf der Habsburgerstrasse soll weg – Petition ist zustande gekommen

262 Unterstützer fordern in einer Petition, dass das Fahrverbot auf der Habsburgerstrasse in Brugg aufgehoben wird. Jetzt liegt der Ball bei der Stadt.

Janine Müller
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Hat für viel Gesprächsstoff gesorgt: das Fahrverbot an der Habsburgerstrasse.

Hat für viel Gesprächsstoff gesorgt: das Fahrverbot an der Habsburgerstrasse.

Michael Hunziker

Die Petition auf der Plattform petitio.ch gegen das Fahrverbot auf der Habsburgerstrasse im Brugger Westquartier ist erfolgreich. 262 Unterstützer (von benötigten 200) hat die Petition von Paul Brünisholz gesammelt. «Auf der Habsburgerstrasse, von der Aarauerstrasse bis zur Bodenackerstrasse, wurde auf das Drängeln Einzelner und zulasten vieler Anwohner von der Brugger Behörde ein Fahrverbot installiert», heisst es in der Petition.

«Die Habsburgerstrasse ist einer von nur vier Zubringern in und aus dem Westquartier, wo sich problemlos zwei Personenwagen kreuzen können.» Die Sperrung habe bewirkt, dass sich seit der Schliessung der Verkehr auf Schleichwegen durch andere, teilweise schmalere Quartierstrassen verlagert habe, wo sich Personenwagen nicht kreuzen könnten. Besonders prekär sei die Situation auf der Bodenackerstrasse mit den Schulwegen, führt Brünisholz im Petitionstext aus. Auch Unternehmer haben sich wegen Umsatzeinbussen über das Fahrverbot beklagt.

Nun also ist die Petition nach 30 Tagen erfolgreich zu Ende gegangen. Die Plattform petitio.ch schickt nun einen Brief an Stadtammann Daniel Moser. Darin wird er oder die zuständige Person dazu aufgefordert, Stellung zur Petition zu nehmen. 30 Tage hat die Stadt Brugg nun Zeit, auf das Anliegen von Paul Brünisholz und den Unterstützern zu antworten. Sollte nach 30 Tage noch keine Antwort vorliegen, wird petitio.ch bei der verantwortlichen Person nochmals nachfassen. Zu einer Antwort gezwungen werden kann aber niemand. Die erfolgreiche Petition garantiert zudem auch nicht, dass das Fahrverbot tatsächlich aufgehoben wird.