Brugg

Krippenspiel: Der letzte Schliff vor der grossen Premiere

Ein Augenschein bei der Hauptprobe zum Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» in der Stadtkirche Brugg. Zum ersten Mal überhaupt wird gemeinsam geprobt.

Katja Landolt
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Hier wird für das Brugger Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» geprobt
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Hier wird für das Brugger Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» geprobt
Hier wird für das Brugger Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» geprobt
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Hier wird für das Brugger Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» geprobt
Hier wird für das Brugger Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» geprobt
Hier wird für das Brugger Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» geprobt
Hier wird für das Brugger Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» geprobt

Hier wird für das Brugger Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig» geprobt

Still sein - still sein will geübt sein, auch beim Einmarsch in die Kirche. Beim zweiten Anlauf klappt es, man hört einzig die scharrenden Füsse auf dem Teppich im Mittelgang der Stadtkirche Brugg. Wie die Orgelpfeifen kommen sie daher, die Grössten zuerst, dann die Kleineren.

Es ist Freitagabend, Hauptprobe für das Krippenspiel «Unterwegs zum Kindkönig». Zum ersten Mal überhaupt wird gemeinsam geprobt: der Schülerchor des Bodenackerschulhauses, die Sprecher und die ganz Kleinen, die die Weihnachtsgeschichte spielen - gesamthaft sind es über 100 Kinder.

Alles auswendig einstudiert

Pfarrer Christoph Suter hat das Stück geschrieben. Als Eckpfeiler für die Geschichte dienten ihm die Lieder, die der Schülerchor seit den Sommerferien unter der Leitung von Denise Moesch einstudiert hat. Die Sprechrollen der Rahmengeschichte übernehmen Suters Fünftklässler aus dem Religionsunterricht. Die Engel, Hirten und natürlich Maria und Josef, die die Weihnachtsgeschichte spielen, probten unter der Regie von Susanne Hoffmann die Szenen ein.

Der Chor steht bereit, atmet tief ein. Aus vollen Kehlen singen die Kinder, sogar mehrstimmig, mal auf Englisch und mit verschiedenen Einsätzen - und das alles auswendig. Auch die Sprecher beherrschen ihre Texte, korrigiert wird nur an Tempo und Mikrofonhaltung.

Während die älteren Kinder an Gesang und Sprache schleifen, sitzen die Jüngsten in ihren Kostümen bereit. Sie müssen sich etwas gedulden, bis sie endlich nach vorne und die Weihnachtsgeschichte spielen dürfen. Dann ist es endlich so weit; auch sie haben ihre Rollen bestens im Griff. Nur ab und zu muss ihnen eine Souffleuse unter die Arme greifen.

Draussen ist es stockdunkel, die Hauptprobe ist um. Suter ist zufrieden: «Was es braucht, ist konzentriertes Schaffen, und das haben die Kinder heute geleistet.» Keine Angst, dass eine gute Hauptprobe ein schlechtes Omen wäre? Suter lacht und schüttelt den Kopf. «Die Kinder waren so gut, dass ich weiss, dass sie am Sonntag den letzten Schritt zur Perfektion noch machen werden.»