Schinznach-Bad
Baustart soll 2023 erfolgen: Bad Schinznach AG plant neues Hotel

Die Teiländerung des Gestaltungsplans Kurbauzone in Schinznach-Bad liegt öffentlich auf. Auslöser ist der geplante Hotelneubau der Bad Schinznach AG.

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Die Visualisierung zeigt, wie sich das geplante neue Hotel dereinst präsentieren wird.

Die Visualisierung zeigt, wie sich das geplante neue Hotel dereinst präsentieren wird.

zvg

Um das neue Hotel der Bad Schinznach AG zu verwirklichen, muss der Gestaltungsplan für die Kurbauzone von 2004 punktuell angepasst werden. Die öffentliche Auflage mit gleichzeitiger Mitwirkung erfolgt bis am 20. Juni. Einsehbar sind die Unterlagen bei der Abteilung Planung und Bau in Brugg oder online auf www.brugg.ch. Interessierte haben die Möglichkeit, ihre Hinweise und Vorschläge einzubringen.

Mit der Teiländerung wird nicht nur der Hotelneubau ermöglicht, sondern der Gestaltungsplan wird auch an die heutigen Bedürfnisse eines Kurbetriebs sowie an die neuen Baubegriffe und Messweisen angepasst, hält der Stadtrat Brugg in einer Mitteilung fest.

Initianten liegt viel an der optimalen Eingliederung

Für den geplanten Hotelneubau der Bad Schinznach AG ging 2018 aus einem Architekturwettbewerb das Projekt des Brugger Architekturbüros Walker als Sieger hervor. In der Mitteilung steht:

«Es überzeugte die Jury durch die sorgfältige Eingliederung des neuen Hotels in die bestehenden Bauten aus verschiedenen Epochen.»

Den Initianten liege viel an der optimalen Eingliederung des neuen in das bestehende Ensemble, weshalb die kantonale Denkmalpflege von Beginn weg in den Prozess eingebunden war, führt der Stadtrat weiter aus.

In seiner Stellungnahme vom Dezember 2019 hat die kantonale Denkmalpflege das Projekt gewürdigt und hervorgehoben, dass es punkto Setzung, Volumen und Gestaltung ausserordentlich gut zu den historischen Bauten passt.

Die Visualisierung zeigt den Neubau. Geplant ist, diesen mit den bestehenden Bauten zu verbinden.

Die Visualisierung zeigt den Neubau. Geplant ist, diesen mit den bestehenden Bauten zu verbinden.

zvg

Der bestehende Gestaltungsplan wurde letztmals 2009 überarbeitet und beinhaltetet gemäss Stadtrat im «Baubereich Klinik» Vorschriften, welche die Umsetzung des Siegerprojekts verunmöglicht hätten. Der Hotelneubau sieht ein Mansardendach vor, während mit dem bisherigen Gestaltungsplan nur ein Attika oder Steildach zugelassen war. Weitere kleinere Anpassungen betreffen den Aussenraum des Speisesaals sowie die Anlieferungsmöglichkeiten auf der Rückseite des Hotels.

Auswertung der Eingaben folgt diesen Sommer

Im Verlauf dieses Sommers folgen die Auswertung der Eingaben sowie allfällige Einigungsverhandlungen, heisst es in der Mitteilung zum weiteren Vorgehen. Danach entscheidet der Stadtrat, wie mit den verbleibenden Hinweisen, Vorschlägen und Einwendungen umgegangen wird, damit der Gestaltungsplan beschlossen und dem Kanton zur Genehmigung eingereicht werden kann.

Läuft alles nach Plan, kann das Bauprojekt ausgearbeitet und eingereicht werden. Mit dem Bau des Hotels soll 2023 begonnen werden. Der Neubau entlang der Bahngleise wird 18 Doppelzimmer sowie fünf Suiten umfassen. Die heutigen Bauten – Rundbau, bestehender Zeilenbau – sollen via einen Speisesaal mit der Aussenterrasse mit dem neuen Hotel verbunden werden. (az)

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