Stadion Au soll aufgewertet werden

Bis jetzt gibt es im Stadion Au in Brugg – abgesehen von ambulanten Wurst- und Getränkeständen – keine Verpflegungsmöglichkeiten. Das soll sich nach dem Willen von Einwohnerrat Valentin Meier (SVP) ändern.

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Stadion Au Brugg: Die Zeit ist, wie das aktuelle Bild zeigt, offensichtlich etwas stehen geblieben. (lp)

Stadion Au Brugg: Die Zeit ist, wie das aktuelle Bild zeigt, offensichtlich etwas stehen geblieben. (lp)

In einer Motion fordert er, dass der Stadtrat zu verpflichten sei, zuhanden des Einwohnerrates «eine Vorlage und einen Antrag für Restaurations- oder Verpflegungsmöglichkeiten für Anlässe im Stadion Au zu schaffen».

«Eher jahrmarktähnlich»

In der Begründung seines Vorstosses hält Valentin Meier fest: «Zurzeit hat nur der FC in seinem Klubhaus die Möglichkeit, einen Restaurationsbetrieb zu führen. Ab und zu, bei grösseren Anlässen, werden mit Festtischen und mobilen Grillständen erweiterte Kapazitäten geschaffen.

Das Ganze sieht dann aber jeweils eher nach Jahrmarkt aus, als nach einer geordneten Verpflegungsstätte.» Es sei daher an der Stadt, eine Infrastruktur mit entsprechenden Einrichtungen zu planen und zu erstellen, damit im sonst so gut eingerichteten Stadion auch grössere Veranstaltungen abgehalten werden könnten, betont Valentin Meier. «In diesem Stadion finden verschiedene Wettkämpfe – Fussballspiele, Turnfeste, Leichtathletikmeetings, Schulsporttage – statt, die eine einladende Restaurationsmöglichkeit verdienen.»

«Keine Visitenkarte»

In einer zweiten Motion verlangt Valentin Meier, dass der Eingangsbereich des Stadions zu «sanieren respektive ansehnlich zu gestalten» sei. «Der Eingangsbereich stellt die Visitenkarte dieser Sportstätte dar, und die ist zurzeit nicht besonders einladend», erklärt er in der Begründung seiner Motion. «Der graue, triste Beton von Kassenhäuschen und Garagenboxen, das Eisentor, die angerosteten Veloständer und der ganze Vorplatz sehen sehr mitgenommen aus.

Gegenüber den neuen Turnhallen in der Mülimatt, dem neuen Aareübergang und den renovierten, schmucken Innenanlagen des Stadions fällt der Eingangsbereich massiv ab. Daher ist es dringend, diesen Bereich anzupassen und – dem Stadion entsprechend – auch ‹hochschulstandortwürdig› zu gestalten.» (lp)