«slowUp» Region Brugg

Tausende Langsamfahrer waren unterwegs

Begeisterte Velofahrer, Handbikefahrer, Inlineskater und Jogger nutzten die gesperrten Strassen am 7. «slowUp» in der Region Brugg.

Irene Hung-König
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Hier gehts von Scherz in Richtung Tannhübel und dann nach Hausen.
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Slow-up Region Brugg 2019
Mit Velos, Skates und Ballonen unterwegs.
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Hier gehts von Scherz in Richtung Tannhübel und dann nach Hausen.

Irene Hung-König

33 Kilometer von Brugg über Windisch, Mülligen, Lupfig-Scherz, Hausen, Villnachern, Riniken, Rüfenach, Villigen und zurück nach Brugg – bereits zum siebten Mal wurden die Strassen gestern für den motorisierten Verkehr während sieben Stunden gesperrt. Und zigtausende begeisterte Velofahrer, darunter viele Familien mit Kindern, nutzten die Gelegenheit, die Strassen allein für ihren Sport und ihren Genuss zu nutzen.

Man sah Tandems, Handbikefahrer, Kleinkinder im Anhänger und solche, die stolz ein Stück der Strecke mit ihren kleinen Velos zurücklegten. Bei herausfordernden Steigungen wie derjenigen von Umiken nach Riniken, von Mülligen ins Birrfeld oder in Scherz Richtung Tannhübel hinauf, brauchte das eine oder andere Kind dann die Hilfe der Eltern. Oder man schob sein Rad gemütlich den Hügel hoch, wenn die Kraft nicht ganz reichte.

Start mit Karateka Elena Quirici

Pünktlich um 10 Uhr morgens hatte die erfolgreiche Karateka Elena Quirici das Band durchschnitten und den Weg auf die slowUp-Strecke freigegeben. Den vielen versammelten Gästen, die mit ihren Velos parat standen, wünschte sie, die Natur während der slowUp-Fahrt zu geniessen. Auch die diesjährige Ausgabe konnte bei besten Wetterbedingungen durchgeführt werden.

Dies auch zur grossen Freude der Stand- und Beizlibetreiber entlang der Strecke. Mittags um 12 Uhr legten viele eine kleine Rast ein und genossen Schnitzelbrot, Spiessli, Raclettebrot, Ghackets mit Hörnli, Laugenbretzel oder eines der regional, saisonal und ausgewogenen «slowAppetit»-Menus im Schachen Brugg-Windisch, in Scherz oder in Rüfenach.

Im Birrfeld: «Papi, wir wollen da parkieren»

Natürlich kamen auch die Spielfreudigen auf ihre Kosten. «Papi, wir wollen da parkieren», rief ein Junge, als er die diversen Spiele erblickte, die im Birrfeld (nicht nur) für die jungen Teilnehmer vorbereitet worden waren. Und die Kinder hatten eine grosse Auswahl: Bälle in Kabinen einfangen, Bungee-Trampolin oder sich an der Kletterwand in die Höhe wagen. Thilo Capodanno, Geschäftsstellenleiter Brugg Regio, sprach von einem perfekten Anlass, der reibungslos ablief.

Die Aargauer Zeitung wollte wissen, wer weshalb am slowUp mitmacht und zum wievielten Mal

Jerry de Luca, 58, Windisch: «Ich bin zum fünften Mal dabei und finde es eine glatte Sache, auch wegen der vielen Leute. Die Strassen sind gesperrt und deshalb sicher. Man macht neue Bekanntschaften und trifft auf altbekannte Gesichter.»
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Ladina Zimmermann, 23, Lengnau: «Ich bin zum ersten Mal auf der Tour dabei, denn ich arbeitete sonst am Stand der SLRG. Diesmal haben wir keinen Stand und deshalb habe ich eine Kollegin animiert, die Tour zu fahren. Ich erwarte einen sonnigen, sportlichen Tag.»
Kirsten Hesse, 50, Safenwil: «Ich bin mit meinem Ehemann zum ersten Mal hier und wir möchten ganz einfach Spass haben. Wir fahren mit E-Bikes, denn ein bisschen Faulheit muss sein.»
Adriana Umbricht, 37, Gebenstorf: «Wir sind bereits zum vierten Mal dabei, anfangs mit nur einem Kind, jetzt mit beiden. Es macht Spass mit all diesen Leuten zusammen. Ausserdem können wir so als Familie etwas gemeinsam erleben.»
Clifford Ivor, 39, Würenlingen: «Wir sind zum ersten Mal dabei. Mein Sohn Owen fährt seit rund einem Monat Velo und das möchten wir hier ausprobieren. Ich denke aber nicht, dass wir die ganze Strecke machen. Es ist entspannend und wir können Spass haben.»
Sandra Stämpfli, 33, Niederrohrdorf: «Wir sind alle sportlich und finden es schön, an diesem gesellschaftlichen Anlass zusammen zu kommen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Wir waren schon drei bis vier Mal dabei und absolvieren den Kurs immer mit den Inline-Skates.»

Jerry de Luca, 58, Windisch: «Ich bin zum fünften Mal dabei und finde es eine glatte Sache, auch wegen der vielen Leute. Die Strassen sind gesperrt und deshalb sicher. Man macht neue Bekanntschaften und trifft auf altbekannte Gesichter.»

Irene Hung-König