CVP-Politiker wollen Laserpointer verbieten und unter Waffengesetz stellen

Andreas Villiger (CVP) reichte am Dienstag beim Regierungsrat eine Interpellation ein, die einerseits ein Verbot von Laserpointern und andererseits eine härtere Gangart bei Zuwiderhandlungen fordert.

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Laser-Attacke auf Rega-Heli

Laser-Attacke auf Rega-Heli

archiv rega

Grund für das Vorgehen Villigers sind die sich in der letzten Zeit häufenden Attacken mit Laserpointern. Ziele sind dabei neben Zügen vermehrt auch Helikopter und Flugzeuge der Armee.

Die Helikopter der REGA seien besonders gefährdet, da sie auf tiefer Höhe fliegen würden. Gerade Attacken zum Zeitpunkt eines Landesanflugs könnten im schlimmsten Falle zum Absturz des Helikopters führen. Zudem bestehe in jedem Falle die Gefährdung des Augenlichts, gerade im privaten Umfeld.

Illegaler Handel blüht

Die Verfasser der Interpellation halten fest, dass zwar schon heute der Verkauf von starken Laserpointern verboten ist, dennoch aber täglich schätzungsweise 50 solche Geräte über den illegalen Internethandel in den Umlauf gelangten.

Deshalb wünschen sich Villiger und Co. nicht nur ein Verbot, sondern auch «eine massive Erhöhung des Strafmasses für Anschläge mit Laserpointern». Weiter wird der Regierungsrat in der Interpellation gefragt, ob Laserpointer unter das Waffengesetz gestellt werden könnten. (dme)