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«Die Bachelorette»
Laut Peter wollen Frauen «halb Romantik, halb Arschloch» – und Yuliya will einen der Aargauer nicht

Nach der letzten Folge voller heisser Luft, geht es diesmal Schlag auf Schlag: Ein Date nach dem anderen, gleich mehrere Kandidaten, die wenig Interesse an der «Bachelorette» zeigen und die, die welches zeigen, reissen hinter ihrem Rücken teilweise Sprüche, bei denen man nicht weiss, ob man lachen, weinen oder kotzen soll.

Nadja Zeindler
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Zum Start der dritten Folge hat Yuliya ein Elefanten-Date für Kevin und Gian vorbereitet. Vermutlich genauso selbstständig, wie Vujo damals einen Sonnenuntergang vorbereitet hat. Die Gelegenheit für Neuling Kevin, den Vorsprung der Konkurrenz aufzuholen. Was macht er also? Schnarchlangweihligen Smalltalk. Gian erzählt dagegen von seiner Katze, die vor fünf Jahren starb. Ding, ding, ding! Volltreffer! Kevin, machst du dir Notizen? Ohne Gegenwehr bekommt Gian das Einzeldate und rappt dabei für Yuliya - mit dem Rhythmusgefühl einer kaputten Waschmaschine, aber immerhin reimt sich das Gesäusel.

Während Yuliya und Gian Spass haben, ist Kevin das fünfte Rad am Wagen.

Während Yuliya und Gian Spass haben, ist Kevin das fünfte Rad am Wagen.

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Das nächste Date bekommt Peter, worüber er sich so fest freut, dass er glatt mit den Brustmuskeln zuckt. Nach der obligatorischen Tränendrüsen-Story läufts und am Ende kuschelt er mit der «Bachelorette» auf dem Sofa. Romantisch? Abwarten.

Nächster Tag, nächstes Date: Diesmal sollen Heinz, Giuliano und Marcel darum kämpfen, wer hinter Yuliya auf dem Jetski Platz nehmen darf. Doch Marcel hat keinen Bock: «Sie soll froh sein, dass ich überhaupt da bin. Ich muss mich hier nicht durchsetzen gegen irgendwelche anderen Männer. Das hab ich nicht nötig.» War der zu lange in der Sonne und hat vergessen, wo er hier mitmacht? Die Rechnung gibt’s prompt: Yuliya spickt ihn aus der Show und Marcel stolziert wie ein Pfau davon.

Dabei will Dino genau jetzt voller Schadenfreude seine weisse Rose einsetzen, um Marcels Date zu crashen und so «den grösstmöglichen Schaden» zu verursachen. Muhahahaha. Gut, so böse lacht er wohl nur innerlich – und es bleibt ihm im Hals stecken, als sein Erzfeind reinkommt und verkündet, er habe soeben freiwillig aufgegeben. Das glaubt ihm niemand und traurig ist auch keiner. Marcel freut sich sogar, dass «meine Jungs auf mich warten, meine Chicks auf mich warten, ich wieder Sex haben kann.» Na hoffentlich benutzt er ein Kondom und gibt diese Gene nicht weiter.

«Scheiss drauf»: Marcel weigert sich um Yuliya zu kämpfen.

«Scheiss drauf»: Marcel weigert sich um Yuliya zu kämpfen.

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Dino versaut stattdessen halt das Date von Giuliano und Heinz und kommt Yuliya beim Tanzen näher. Nach diesem Erfolg wollen die anderen wissen, was sein Geheimnis ist. Also gibt’s vom Profi Flirt-Coach eine gratis Lektion: 1. Hängende Schultern zeigen die Opferrolle, aber gehen wie ein Gorilla – oder wie Marcel – kommt auch nicht gut an. 2. Immer schön lächeln, wie Grinsekatze Matthias. Der Aargauer hat zwar noch nicht viel gesagt, aber immer die strahlend weissen Beisserchen gezeigt. Das sei sympathisch.

Peter findet allerdings, er brauche keine Nachhilfe: «Entweder man ist der Alpha oder man ist es nicht.» Aha. Sein Tipp: «Immer so halb Romantik, halb Arschloch. Das ist es, was die Frau will.» Wo ist der Kotzeimer, wenn man ihn braucht? Apropos: Zum Thema Ansprechen, posaunt Gian seinen besten Anmachspruch heraus: «Bist du glücklich oder vergeben?» Ob das schon mal funktioniert hat, ist keine Frage. Eher wie viele Frauen da schon vor Lachen vom Stuhl gefallen sind.

Während Yuliya bei ihren Dates ist, macht Salvatore sein Seepferdchen-Abzeichen: Er versucht in einer Szene schwimmen zu lernen, damit er bei der nächsten Challenge nicht untergeht - inklusive XXL-Schwimmflügelchen.

Während Yuliya bei ihren Dates ist, macht Salvatore sein Seepferdchen-Abzeichen: Er versucht in einer Szene schwimmen zu lernen, damit er bei der nächsten Challenge nicht untergeht - inklusive XXL-Schwimmflügelchen.

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Dann ist es wieder Zeit für Yuliya, ihren Text vorzutragen, als würde sie die Gebrauchsanweisung für einen Staubsauger lesen: «Die Tage vergehen wie Sekunden.» Andere würden sagen, die Sekunden ziehen sich so lange hin wie Tage. Speziell, wenn zwischen jeden Satz eine endlose Drama-Pause gequetscht wird. Aber kommen wir endlich zu Sache:

Für Kevin gibt’s nicht nur keine Rose, sondern auch den Todesstoss: Yuliya sieht in ihm nur einen Kollegen. Ab in die Friendzone – bzw. nach Hause. Autsch. Am Ende entscheidet es sich zwischen den Aargauern Matthias und Luca, bei denen sie am längsten überlegen musste. Und es scheint, als ob etwas am Lächel-Tipp von Flirt-Coach Dino dran ist. Denn obwohl Matthias noch kaum ein Wort mit der «Bachelorette» gewechselt hat, darf er bleiben. Luca ist raus.

Sind raus: Neuling Kevin und Aargauer Luca haben keine Rose bekommen.

Sind raus: Neuling Kevin und Aargauer Luca haben keine Rose bekommen.

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Damit sind noch zehn Kandidaten im Rennen und einer davon bekommt beim nächsten Mal den ersten Kuss. Nämlich Yuri. Das ist übrigens kein Spoiler, die Macher zeigen das bereits in der Vorschau. Warum auch Spannung aufbauen bei dem Affenzirkus.

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