Hägglingen

Fasnächtler liessen sich von Wind und Regen nicht aufhalten

Am Jubiläum des Nachtumzugs spielte Petrus nicht mit. Trotzdem präsentierten sich am bekannten Umzug in Hägglingen 40 Gruppen in bestem Licht. Von einem Hippiebus bis zu den Minions und Packman sowie einem fliegenden Helikopter war alles vertreten.

Dominic Kobelt
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Der Nachtumzug in Hägglingen 2016 Wildwest-Feeling
10 Bilder
Oplympia Wohlen mit dem Hippie Bus
Mit Helikopter unterwegs war der Motoclub Hägglingen
Minions des Neeser Clans
Fasnachtumzug in der Nacht, Hägglingen
Der Circus Hölli Gölli
Auch Wikingerschiffe waren unterwegs
Ein leuchtendes Schloss fuhr ebenfalls durch die Strassen
Die Rüüstalwägeler Jonen mit Minion Factory
Es gab viele interessante Gefährte zu entdecken

Der Nachtumzug in Hägglingen 2016 Wildwest-Feeling

Dominic Kobelt

Spektakel auf den Strassen Hägglingens: Da wird an der zweiten Gotthardröhre gebaut, Senioren flitzen in ihren Fahrzeugen durch die Zuschauer, leuchtende Minions und Packman tanzen neben Cowboys und Indianern, und sogar ein Helikopter dreht seine Runden. Trotz Wind und Regen liessen sich die Fasnächtler nicht davon abhalten, am zehnten Hägglinger Nachtumzug kräftig zu feiern – ein Feen-Trank oder ein Kafi Lutz halfen da manch einem frierenden Zuschauer.

Hippies mit dem Bus unterwegs

Unter dem Motto «Verloren im Urwald» eröffnete die heimische Hächle-Zunft den Umzug. Und in diesem Urwald gab es so einiges zu entdecken. Gleich mehrere Gruppen, nämlich D’Andalusier aus Mellingen, Olympia Wohlen und die Dentiker Gruftis waren mit einem Hippiebus unterwegs. Auch die Minions waren doppelt vertreten. Während beim Neser-Clan aus Wohlen die gelben Figuren vor dem Wagen tanzten, hatten die Rüüstalwägeler aus Jonen gar eine Minion-Factory dabei und verwandelten die Besucher im Handumdrehen in süsse gelbe Gestalten.

Die Höllengilde Unterlunkhofen war mit einem ganzen Zirkus unterwegs, dem Circus Hölli Gölli, und der Knabenverein Äsch schenkte Ueli Maurer einen Flugzeugträger. Natürlich durften bei dem Motto die Tiere nicht fehlen: Was allerdings Pinguine im Urwald verloren hatten, war nicht ganz klar. Auf jeden Fall hatten sie riesigen Spass auf der Rutschbahn. Nebst den originell geschmückten Wagen wurden die Zuschauer auch von Guggenmusiken unterhalten.

Nach dem Umzug in die Wärme

Am schweizweit einzigartigen Nachtumzug machten fast 40 Gruppen mit. In der Dunkelheit konnten sich die Wagen in bestem Licht präsentieren. Nach dem Umzug durften sich die Fasnächtler ins Trockene begeben: In der Turnhalle spielten Guggenmusiken, auch Festzelte und Bars warteten mit Getränken auf, mit denen man sich aufwärmen konnte. Verdient haben es sich die Zuschauer, die trotz Dauerregen und kühlem Wind dem Spektakel beigewohnt haben auf jeden Fall.