Sins
Wählerstärkste Partei im Dorf: Die SVP steigt erstmals mit eigenem Kandidaten in Gemeinderats-Wahlkampf

Roger Arnold möchte für die SVP in den Sinser Gemeinderat einziehen. Durch seine Nomination steht fest, dass es in der Oberfreiämter Gemeinde im Herbst zu einer Kampfwahl kommen wird.

Marc Ribolla
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SVP-Ortsparteipräsident Daniel Urech (links) mit dem Sinser Gemeinderatskandidat Roger Arnold.

SVP-Ortsparteipräsident Daniel Urech (links) mit dem Sinser Gemeinderatskandidat Roger Arnold.

zvg

(rib/az) Als eindeutig stärkste Partei mit einem Wähleranteil von 33,6 Prozent bei den letzten Nationalratswahlen 2019 war die SVP bislang im Sinser Gemeinderat noch nie vertreten. Doch nun sei die Zeit reif für eine Vertretung im Gemeinderat, teilt die Partei mit.

Kürzlich führte die SVP Sins deshalb erstmals in ihrer Geschichte eine Nominationsversammlung durch. Hinsichtlich der Gesamterneuerungswahlen Ende September. Mit dem Rücktritt von zwei Gemeinderäten bietet die SVP der Sinser Bevölkerung erstmals die Möglichkeit, eine Vertretung in den Gemeinderat zu wählen, erklärt Parteipräsident und Grossrat Daniel Urech sagt:

«Die SVP Sins freut sich sehr, Roger Arnold für die Wahl in den Gemeinderat Sins vorzuschlagen.»

Ur-Sinser, der mit Familie auf eigenem Hof lebt

Arnold ist in Sins aufgewachsen und wohnt mit seiner jungen Familie auf dem eigenen Hof in Oberreussegg. Er absolvierte die Ausbildung zum Metzger und Landwirt. Neben der Bewirtschaftung des eigenen landwirtschaftlichen Betriebs und der Event-Gastronomie Schürli arbeitet Roger Arnold seit diesem Jahr noch Teilzeit beim Kantonsspital Luzern. «Für die Aufgaben als Gemeinderat will er sich gerne die erforderliche Zeit reservieren», so SVP-Präsident Urech.

Nach der bereits erfolgten Nomination der Mitte steht nun auch fest, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Herbst in Sins eine echte Auswahl erhalten. «So verspricht der Wahlausgang schon heute grosse Spannung. Wie wird sich die Sinser Exekutive zukünftig verändern? Erfahrung gegenüber neuen Ideen, reife gegen jüngere Persönlichkeiten, Vertretung auf die Ortskreise und nicht zuletzt Abbild der Parteienstärke», erklärt die SVP in der Mitteilung weiter.

Nebst SVP-Vertreter Roger Arnold steigen für die Mitte Jakob Sidler und Pius Vogel ins Rennen um einen Gemeinderatssitz in Sins. Sie möchten ihre Parteikollegen Andreas Villiger und Yvonne Notter-Hertlein ersetzen, die für die Amtsperiode 2022/2025 nicht mehr kandidieren.