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Kampf den Abfallbergen: SP-Einwohnerrat verlangt mit einem Postulat ein Umdenken

Milenko Vukajlovic von der SP Wohlen reicht ein Postulat ein, das die von der Gemeinde verursachten Abfallberge mindestens verkleinern soll. Die Partei will, dass der Gemeinderat aufzeigt, wie bei öffentlichen Anlässen die Verwendung von Einwegprodukten verhindert werden kann.

Nathalie Wolgensinger
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Stopp Einweggeschirr: Die SP Wohlen verlangt mit einem Postulat, dass der Gemeinderat ein Konzept ausarbeitet, das ökologische Alternativen aufzeigt.

Stopp Einweggeschirr: Die SP Wohlen verlangt mit einem Postulat, dass der Gemeinderat ein Konzept ausarbeitet, das ökologische Alternativen aufzeigt.

Bruno Kissling (21. November 2019)

«Immer mehr Kunststoff findet sich in Form von Mikroplastik in Luft, Böden sowie Gewässern», schreibt Milenko Vukajlovic in der Begründung zu seinem Postulat. Weil sich Kunststoff nur schlecht und über lange Zeit abbaut, führe dies zu erheblichen Schäden in den Ökosystemen, schreibt er.

Der Verbrauch von Einwegverpackungen sei gerade während der Coronapandemie enorm angestiegen und habe sich mit Abfallbergen im öffentlichen Raum bemerkbar gemacht, so der SP- Einwohnerrat weiter. Diese Einwegprodukte belasten nicht nur den öffentlichen Raum, sondern auch die Kasse der Gemeinde Wohlen. Vukajlovic ortet Handlungsbedarf und bittet den Gemeinderat, dass er Möglichkeiten aufzeigt, um Einwegprodukte zu vermeiden, und gemeinsam mit dem Gewerbe nach Alternativen sucht.

Ausserdem fordert er ein Konzept für Grossanlässe, das die Verwendung von ökologischen Alternativen zu den Einwegprodukten aufzeigt. Der Gemeinderat soll zudem darlegen, wie es gelingt, Take-away-Verkaufsstellen dazu zu bewegen, ebenfalls im ökologischen Sinne zu handeln.

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