Möhlin

Auf dem Pfad der Landwirtschaft: «Der Burrelandweg kommt sehr gut an»

Bald ist Halbzeit für den Buurelandweg im Fricktal. Die Verantwortlichen sind zufrieden – und suchen nächstes Jahr einen Austragungsort in der Region Zofingen.

Marc Fischer
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Burrelandweg in Möhlin
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Buurelandweg Der Buurelandweg des aarg. Bauernverbands kommt im nächsten Jahr nach Möhlin. An verschiedenen Posten soll Interessierten - Zielgruppe: Familien mit Kindern - die Landwirtschaft näher gebracht werden.
In der Strohhütte auf dem Buurelandweg in Möhlin können Besucher verschiedene Getreidearten anschauen und anfassen. In der Strohhütte auf dem Buurelandweg in Möhlin können Besucher verschiedene Getreidearten anschauen und anfassen.

Burrelandweg in Möhlin

Marc Fischer

2016 und 2017 wurde der Buurelandweg des Bauernverbands Aargau (BVA), ein Erlebnispfad rund um die Landwirtschaft, in Lenzburg eingerichtet. Dieses Jahr gastiert er zum ersten Mal in Möhlin. Ende April wurde der rund 3,5 Kilometer lange Rundweg mit seinen acht Posten eröffnet.

Die Verantwortlichen sind mit der Resonanz zufrieden. «Der Weg kommt extrem gut an im unteren Fricktal, wir haben viele positive Reaktionen», sagt Fredi Siegrist, Projektverantwortlicher beim BVA. Hinzu komme, dass die ortsansässigen Bauernfamilien, die auch beim Aufbau halfen und das Land zur Verfügung stellen, «begeistert sind vom Projekt und dafür beste Werbung machen».

Genaue Besucherzahlen könne man nicht erheben, so Siegrist. Der Rücklauf der Wettbewerbstalons gebe aber Anhaltspunkte. «Wir schätzen, dass wir rund 5000 Besucher während der ganzen Saison ansprechen können», so Siegrist. Gut die Hälfte habe den Weg wohl schon besucht. Viele Familien – der Weg ist insbesondere auf Familien mit Kindern ausgerichtet – besuchten den Buurelandweg gar mehrere Male pro Jahr, um den Wechsel in der Vegetation mitzubekommen, sagt Siegrist.

Posten sind allwettertauglich

In der Chriesizeit habe sich der Turm bei den Hochstammobstbäumen als Renner unter den Posten herauskristallisiert. «Ganz dem Fricktal entsprechend, steht der heuer zwischen zwei Kirschbäumen», so Siegrist. «Auf der Plattform konnte man herrlich schnabulieren.»

Die aktuelle Trockenperiode mit heissen Temperaturen habe keine Auswirkungen auf den Buurelandweg. Die Posten seien allwettertauglich, so der Projektverantwortliche. «Jetzt ist es halt trocken, man sieht es den Kulturen an, aber das gehört zum Leben eines Landwirts, und das darf man auch sehen.» Er könnte sich höchstens vorstellen, dass es im Moment fast zu heiss sei für einen Besuch.

Siegrist geht dennoch davon aus, dass während der Sommerferien und dann auch in den Herbstferien noch zahlreiche Besucher den Weg nach Möhlin finden. Start-und-Ziel-Ort ist der Forstwerkhof. Noch offen ist, wo der Buurelandweg im kommenden Jahr eingerichtet wird. Er soll allerdings seine Aargau-Tournee fortsetzen. «Wir suchen in der Region Zofingen», sagt Siegrist.