Herznach/Ueken

«Die Resultate sind ein deutlicher Auftrag für ein verstärktes Zusammengehen»

Die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage in Herznach und Ueken über eine Zusammenarbeit liegen vor. Eine Gemeindefusion wird von einer Mehrheit gutgeheissen. Das schreiben die beiden Gemeinden in einer gemeinsamen Mitteilung.

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Die Gemeinde Herznach prüft mit der Nachbargemeinde Ueken eine vertiefte Zusammenarbeit. Auch eine Fusion ist denkbar.

Die Gemeinde Herznach prüft mit der Nachbargemeinde Ueken eine vertiefte Zusammenarbeit. Auch eine Fusion ist denkbar.

Dennis Kalt

Die Gemeinderäte hatten die Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit durch ein externes Beratungsunternehmen prüfen lassen und die Ergebnisse im Herbst vorgestellt. Anschliessend wurde die Bevölkerungsbefragung durchgeführt.

47 Prozent der Stimmberechtigten beider Gemeinden haben an dieser Umfrage teilgenommen. Die Resultate sind eindeutig: 78 Prozent der Teilnehmenden befürworten einen Ausbau der Zusammenarbeit. Das bestehende gemeinsame Bauamt geniesst dabei grösste Unterstützung. Weitere Bereiche sind Abfall- und Abwasserbeseitigung, Soziale Dienste, Bauverwaltung, Kultur/Vereine und das Steueramt. Kleiner ist der Zusammenarbeits-Wille hingegen in den Bereichen der Kinderbetreuung (45 Prozent), der Primarschule (41 Prozent) und des Kindergartens (34 Prozent).

Die Frage nach einer «Gemeindefusion mit einer Nachbargemeinde in den nächsten Jahren» wurde von 61 Prozent der Teilnehmenden bejaht. Als Fusionspartner wird in erster Priorität die jeweils andere Gemeinde bevorzugt. In Herznach besteht an zweiter Stelle Sympathie für ein Zusammengehen mit Densbüren, während es in Ueken Frick ist. Die zweiten Prioritäten wurden allerdings deutlich weniger genannt.

Die detaillierten Ergebnisse in Berichtform sind ab sofort auf der Homepage der beiden Gemeinden verfügbar. «Die Resultate sind ein deutlicher Auftrag für ein verstärktes Zusammengehen», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Gemeinderäte würden nun die nächsten Schritte beraten und voraussichtlich im Frühjahr über das weitere Vorgehen informieren. (az)