Laufenburg
Drum-Dinner für alle Sinne

Das Tambourencorps Laufenburg feierte die Neuuniformierung mit einer vierstündigen Show - Vier-Gang-Menü inklusive.

Aloisia Zell (Text und Foto)
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Das Tambourencorps Laufenburg präsentierte am Drum-Dinner seine neue Uniform.

Das Tambourencorps Laufenburg präsentierte am Drum-Dinner seine neue Uniform.

Aloisia Zell

«Eine einzigartige Kombination von Rhythmus, Show, Ambiente und Kulinarik» versprach das Tambourencorps Laufenburg seinen Gästen. Für die Präsentation ihrer neuen Uniformen stellten sie in der Stadthalle in Laufenburg ihr eigenes Laufenburger «Tattoo» auf die Beine.

Wasser, Erde, Luft und Feuer: Die vier Elemente wurden zum Motto für dieses einzigartige Event. Sie haben in den vergangenen 16 Jahren den Uniformen des Tambourencorps Laufenburg wohl ordentlich zugesetzt. Und weil die junge Truppe aus den alten Klamotten im wahrsten Sinne des Wortes herausgewachsen ist und das einheitliche Erscheinungsbild zunehmend Flicken aufwies, war es höchste Zeit, sich neues Tuch zuzulegen. Zwei Jahre und zwölf Sitzungen einer Findungskommission waren notwendig, um diese kostspielige Investition auf den Weg zu bringen.

Rhythmisch und farbenprächtig

Letzten Endes haben sich die Laufenburger Tambouren von ihren alten Gewändern inspirieren lassen und sind ihrem Stil treu geblieben. Roter Frack mit schwarzem Dreispitz, schnörkellos und ohne Schulterklappen. Über 280 Gäste kamen, um das neue Outfit zu bestaunen und die Einkleidung gebührend zu feiern – bei einem ausgezeichneten Vier-Gang-Menü mit Crevettencocktail, Kürbiscremesuppe, Zwetschgenbraten, Passionsfruchtdessert und einem vierstündigen Programm, das alle Sinne ansprach.

Fulminant war der Auftritt der Knabenmusik Basel 1841. Feierlich gekleidet brachte sie mit ihren Pfeifen und Trommeln einen Hauch von Morgestraich mit in den Aargau. Ihre Interpretation von «Gimme some Lovin» von den Blues Brothers mit schwarzem Anzug und Sonnenbrille war nicht nur eine rhythmische Meisterleistung. Wie Jongleure liessen sie ihre Trommelschlägel auf den LED-beleuchteten Instrumenten tanzen. Auch die Tambouren des Rekrutenspiels 16-2/2017 machten auf ihrer Tournee Station bei den Laufenburgern, denen sie doch immer wieder exzellente Nachwuchsauslese zu verdanken haben.

Hochkonzentriert wirbelten die Trommelschläge völlig synchron und exakt mal auf Kalbfell, mal auf Holz. Ebenfalls aus Basel kam das «Solo Duo» Fabian Egger und Kevin Klapka, die mit Piccolo und Basler Trommel virtuos die Klänge vom Morgestraich auf Konzertebene hoben.

Mit ihren mit verschiedener Percussion ausgestatteten Trommeln, ihren Federbüschen an den Hüten und ihrer Choreografie rundete die Innerschweizer Gruppe «Stonemountainhill» die farbenprächtige Bühnenshow ab.

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