Laufenburg

Für 18,5 Millionen Franken wird das Alterszentrum saniert und erweitert

Die ausserordentliche Generalversammlung des Vereins für Altersbetreuung Oberes Fricktal (VAOF) genehmigte einstimmig den Baukredit von 18,5 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung des Alterszentrums Klostermatte in Laufenburg.

Walter Christen
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Das Modell veranschaulicht, wie das Alterszentrum Klostermatte in Laufenburg nach der Sanierung und der Erweiterung aussieht.

Das Modell veranschaulicht, wie das Alterszentrum Klostermatte in Laufenburg nach der Sanierung und der Erweiterung aussieht.

Walter Christen

Einen ersten Projektkredit genehmigten die Mitglieder des Vereins für Altersbetreuung im Oberen Fricktal am 17. Oktober 2012 mit dem Ziel: Verbesserung der Kostenstruktur durch Anpassung der Abteilungsgrössen und durch eine Gesamtkapazität von 100 Pflegeplätzen im Alterszentrum Klostermatte in Laufenburg sowie den Anbau einer Demenzstation mit 14 Betten.

Mit der Sanierung ist beabsichtigt, die heutigen Pflegeanforderungen zu erfüllen, die Tageszonen zu vergrössern, die Nasszellen zu erneuern und die Haustechnik auf den neusten Stand zu bringen.

Gegenüber dem ersten Projekt gab es inzwischen Anpassungen. So soll der Anbau der Demenzstation vergrössert werden, was dank grösserem Kellergeschoss ermöglicht wird. Durch die Unterbringung der Haustechnik im Untergeschoss kann auf das fünfte Stockwerk verzichtet werden.

Dafür gibt es neu einen Wintergarten auf vielseitigen Wunsch der Bewohnerinnen und Bewohner sowie grössere Bewohnerbalkone.

Neu gibt es je ein zusätzliches Zimmer auf den Stockwerken 1 bis 3 und eine Reduktion der Doppelzimmer von 10 auf 4 bei gleichbleibender Bettenzahl. Das Alterszentrum hat dann neu 97 Einzel- und 4 Doppelzimmer mit total 105 Betten statt gemäss erstem Projekt 82 Einzel- und 10 Doppelzimmer (102 Betten). Der aktuelle Bettenbestand in der «Klostermatte» beträgt 66 Einzel- und 7 Doppelzimmer.

Für den Neubau Demenzabteilung werden 4,3 Millionen Franken aufgewendet, 5 Millionen kostet die Aufstockung, 5,9 Millionen die Sanierung und 3,4 Millionen sind für allgemeine Kosten vorgesehen. Der Gesamtaufwand beläuft sich somit auf 18,5 Millionen Franken.

Die effektive Finanzierung erfolgt aus dem eigenen Cashflow (3,5 Millionen) und durch Hypotheken (15 Millionen Franken).

Bau von 28 Alterswohnungen

Ebenfalls zugestimmt wurde an der ausserordentlichen Vereinsversammlung dem Bau von Alterswohnungen in zwei Häusern in der Nähe des Bahnhofs, auf dem Areal der Binkert Buag AG: 28 Wohnungen, hauptsächlich Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen, sollen altersgerecht gebaut und entsprechend eingerichtet werden, dazu 17 Studios (Eineinhalb-Zimmer-Wohnungen) für kurz- und mittelfristige Vermietung als sogenanntes Schlafhaus.

Ohne Gegenstimme hiessen die Versammelten auch dieses Geschäft gut und ermächtigten den Vorstand, zusammen mit der L.H.B.-Stiftung eine Aktiengesellschaft zu gründen. Zwischen dem VAOF und der LHB-Stiftung wird ein Kooperationsvertrag abgeschlossen für den Bau der Häuser und dem Betrieb des Altersbetreuten Wohnens Laufenburg AG. Der VAOF beteiligt sich mit 50 000 Franken an der Aktiengesellschaft.