Wegen Corona
Fussball boomt bei Aargauer Kindern: Die Wartelisten bei den Vereinen werden länger

Im Aargau spüren die Fussball-Clubs derzeit eine grosse Nachfrage. Wegen langer Wartelisten müssen viele Kinder aber noch zuwarten, bevor sie «tschutten» können.

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«Tschutten» begeistert immer mehr Kinder und Jugendliche, auch wegen Corona. Im Aargau werden die Wartelisten der Clubs länger.

«Tschutten» begeistert immer mehr Kinder und Jugendliche, auch wegen Corona. Im Aargau werden die Wartelisten der Clubs länger.

Claudio Thoma

Die Fussball-Clubs im Aargau verzeichnen bei Kindern und Jugendlichen derzeit einen regelrechten Boom, wie das SRF Regionaljournal berichtet. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) erklärt sich die gesteigerte Nachfrage mit der Corona-Pandemie. Die Kinder hätten nach der Phase des Nichtstuns wieder Lust auf Bewegung. Dazu komme die gegenwärtig laufende Europameisterschaft, die Begeisterung für den Fussball auslöse.

Die Clubs würden die Kinder zwar gern weiter aufnehmen, stossen mittlerweile aber an Grenzen. Die Zahl der Trainerinnen und Trainer lasse sich nicht einfach steigern. Es gebe Wartelisten, hiess es beim Aargauischen Fussballverband auf Anfrage.

Tele M1 über den neuen Fussball-Boom.

Neben dem Boom bei Kindern und Jugendlichen erfreut sich offenbar auch die Ausbildung zum Trainer steigender Beliebtheit. Luigi Ponte, der Präsident des Aargauischen Fussballverbands, sagte gegenüber dem Regionaljournal, dass auch die Trainer-Ausbildungsprogramme momentan total ausgebucht seien. Es gebe eine grosse Nachfrage, aber keine freien Plätze. Darüber hinaus wolle man aber auch nicht einfach jeden als Trainer hinstellen, nur damit die Kinder jemanden haben, um auf dem Platz hin- und herzuspielen.

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