NAB-Award
«Aargauer des Jahres 2017»: Das sind die sieben Kandidaten

Eine Jury hat die sieben Kandidatinnen und Kandidaten für den NAB-Award nominiert. Die drei Finalisten für "Aargauer/in des Jahres"-Wahl stehen am 13. November fest.

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Aargauer des Jahres 2017: Die Kandidaten
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Michelle Luisa Heimberg
Markus Wopmann
Margrit Dieterle
Peter Diriwächter
Rosmarie Hochuli
Hans Vogel
Marco Nyffeler

Aargauer des Jahres 2017: Die Kandidaten

ZVG

Die Bevölkerung hat viele Vorschläge für die «Aargauer/in des Jahres»-Wahl eingereicht - eine unabhängige 10-köpfige Jury hat sieben Frauen und Männer ausgewählt. Aus diesen kann die Bevölkerung nun mittels auswählen und für ihren Favoriten voten.

Am 13. November werden die drei Finalisten erkoren. An der NAB-Gala vom 18. November findet die Wahl zwischen den drei Finalisten statt. Tele M1 überträgt live und Radio Argovia berichtet ebenfalls live vom Event in der Umweltarena in Spreitenbach.

Mit dem NAB-Award zeichnet die Neue Aargauer Bank eine Person aus dem Aargau aus, die etwas Besonderes geleistet hat. Die Stimmen des Saalpublikums und der Fernsehzuschauer zählen je zur Hälfte.

Das sind die sieben nominierten Persönlichkeiten:

1. Michelle Luisa Heimberg (17), Fislisbach: Die amtierende Vize-Europameisterin gewann in Kiew im Wasserspringen vom Dreimeterbrett als erste Schweizerin überhaupt eine Medaille. Michelle Luisa Heimberg ist Mitglied des Schweizerischen Junioren-Nationalkaders Kategorie A und musste mit 12 Jahren wegen gravierender Knieprobleme ihre Kunstturnkarriere beenden und sich neu orientieren. Sie fand im Wasserspringen ihre neue Passion.

2. Dr. Markus Wopmann (62), Würenlos: Der Arzt setzt sich seit 30 Jahren für misshandelte Kinder ein, und das seitdem er als junger Assistenzarzt ein 3-jähriges Kind betreute, das an den schweren Misshandlungen verstarb. 1991 gründete der Chefarzt der Kinderklinik am Kantonsspital Baden die Kinderschutzgruppe Baden, die er auch leitet. Er ist zudem Präsident der Kinderschutzgruppen an Kinderkliniken der Schweiz.

3. Margrit Dieterle (76), Oberentfelden: Nach 20-jähriger freiwilliger Begleitung von Asylsuchenden in der Schweiz gründet sie das Hilfswerk «Source de Vie» und engagiert sich seit Jahren in Benin. Margrit Dieterle schenkte einem Einheimischen ein Stück Land, der darauf nach dem Motto «ausbilden statt auswandern» eine Schule für handwerkliche Berufe errichtete. Die Arbeitsplätze bieten jungen Menschen in einer der ärmsten Region in Afrika eine Lebensgrundlage.

4. Peter Diriwächter (50), Aarau Rohr, ist sehr stark sehbehindert. Das ist für ihn kein Hindernis, sich für andere Benachteiligte zu engagieren. Sein Blindenführhund, der Königspudel Lucky, ermöglicht ihm ein selbstständiges Leben. Da die Ausbildung solcher Hunde sehr teuer ist, organisiert Peter Diriwächter seit 2006 regelmässig Benefizabende. Der Erlös fliesst zu 100 Prozent in die Ausbildung von Blindenführ- und Assistenzhunden.

5. Rosmarie Hochuli (60), Unterkulm, hat mit ihrem Projekt «Verwenden statt verschwenden» der Lebensmittelverschwendung äusserst erfolgreich den Kampf angesagt. Rosmarie Hochuli und ihr kleines Team arbeiten eng mit Grossverteilern zusammen, holen die Lebensmittel vor deren Entsorgung ab und geben sie an viele bedürftige Menschen weiter.

6. Hans Vogel (69), Scherz: Als Gemeindeammann von Scherz ist Hans Vogel Haupttreiber der Fusion mit Lupfig. 2016 sagte die Bevölkerung Ja zum Zusammenschluss von Scherz und Lupfig. Und diesen Sommer sorgte das von ihm getextete Schärzer Musical am Dorffest anlässlich des 777. Geburtstags «seiner» Gemeinde für Begeisterungsstürme.

7. Marco Nyffeler (43), Kölliken, lebt heute in Quito: Der Kölliker Sozialpädagoge hat sein Leben jungen Menschen im Armenviertel «Rancho los Pinos» der Stadt Quito in Ecuador verschrieben. Seine Stiftung «Minadores de Sueños» (Randständige mit Träumen) finanziert sich einzig über Spenden. Das gibt 250 randständigen Kindern und Jugendlichen neue Hoffnung und Perspektiven.

Aargauer Bevölkerung bestimmt jetzt die 3 Finalisten

Ab sofort und bis am 13. November kann die Aargauer Bevölkerung mittels öffentlichem Voting auf www.nab-award.ch oder via SMS mit der jeweiligen Kandidaten-Nummer, Vorname, Name, Adresse und Alter (z. B. NAB AWARD1, Petra Muster, Musterstrasse 9, 1111 Musterstadt) an Zielnummer 963 einem der sieben Nominierten die Stimme geben und dabei noch tolle Wettbewerbspreise im Wert von rund 20'000 Franken gewinnen. Die drei Kandidaten mit den meisten Stimmen schaffen den Sprung ins Finale, das am 18. November stattfindet.