Coronakrise

Aargauer Regierungsrat plant weitere Unterstützungsmassnahmen für Unternehmen

Um die Unternehmen in der Coronakrise zu unterstützen, plant der Aargauer Regierungsrat weitere Massnahmen. Er will rasch die dazu nötigen kantonalen Rechtsgrundlagen ausarbeiten.

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Die Schweizer Wirtschaft leidet unter der Coronakrise.

Die Schweizer Wirtschaft leidet unter der Coronakrise.

Keystone/CTK/Kateøina ?ulová

Parallel dazu werde sich der Regierungsrat zu den Vorschlägen des Bundesrates in dieser Sache äussern, teilte die Aargauer Staatskanzlei am Mittwoch mit. Der Bundesrat hatte gleichentags den Entwurf der Verordnung zu den Härtefallmassnahmen für Unternehmen gemäss dem Covid-19-Gesetz veröffentlicht.

Die Kantone können innert zehn Tagen ihre Stellungnahmen dazu abgeben. Sobald die Regelung auf Bundesebene definitiv sei, werde der Regierungsrat seine Vorschläge für neue kantonale Rechtsgrundlagen den zuständigen Kommissionen des Grossen Rates vorlegen, hiess es in der Mitteilung der Staatskanzlei weiter. Ausserdem werde man dem Grossen Rat die nötigen Kreditanträge unterbreiten.

Bereits im vergangenen April habe der Regierungsrat ein Hilfspaket für die Aargauer Wirtschaft beschlossen, dies in Ergänzung zu den Massnahmen des Bundes. Der Grosse Rat bewilligte für eine erste Etappe 150 Millionen Franken. Mit diesen Mitteln sollen Unternehmen, die vor der Corona-Pandemie wirtschaftlich gesund waren, erhalten und Arbeitsplätze gesichert werden, wie die Staatskanzlei schrieb. Teils seien die Unterstützungsmassnahmen jedoch schon ausgelaufen.