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Das sagen Aargauerinnen und Aargauer zum Corona-Virus

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Oliver Reinsdorf, Affoltern am Albis: «Ich denke, dass es viel schlimmere Krankheiten gibt als diejenige, die durch das Corona-Virus verursacht wird. Zum Beispiel Aids. Es wird jetzt viel Panik verbreitet. Ich habe keine Vorräte gekauft. Desinfektionsmittel sollte man sowieso immer zu Hause haben.»
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Fidan Haziraj, Zürich: «Ich wünsche mir, dass es mehr sachliche Informationen gäbe. Man sollte aufklären, woher das Corona-Virus kommt, anstatt dass man nur Ängste schürt. Ich treffe keine Vorbereitungen und werde auch sicher keine Hamstereinkäufe machen. Desinfektionsmittel benütze ich jetzt schon, weil ich in meinem Job viel Menschenkontakt habe.»
Heidi Winter, 60, Frick: «Angst macht mir das Corona-Virus nicht; eine spezielle Situation ist es aber schon. Ich verzichte derzeit, Menschen mit Küsschen zu begrüssen und bin mit dem Händeschütteln zurückhaltend. Grössere Menschenmengen meide ich. Ich hatte geplant, am Dienstag an die Baseler Fasnacht zu gehen; darauf verzichte ich sicherheitshalber nun.»
Yoshi Kozono, 38, Brugg: «Ich bin gebürtiger Japaner und reise auch beruflich viel nach Asien. Angst vor dem Corona-Virus habe ich keine. Unsere Firma hat allerdings bereits Konferenzen in China und Südkorea wegen des Corona-Virus abgesagt.»
Lucia Staffa, 49, Frick: «Ich hoffe, dass das Corona-Virus schnell vorübergeht. Ich verzichte derzeit darauf, in Restaurants zu gehen und koche dafür selbst. Ausserdem achte ich darauf, dass ich mir öfters die Hände desinfiziere. Mein Freund hat Masken gekauft. Wenn es hier in der Region zu vielen Fällen kommt, werde ich sie als Schutzmassnahme tragen.»
Susanne Hutmacher, 51, Nussbaumen: «Ich habe keine Angst vor dem Corona-Virus – meiner Meinung nach wird es von den Medien aufgebauscht. Natürlich lebe ich, seit das Virus bekannt ist, etwas bewusster, aber gerade auch jetzt in der Winterzeit vor allem wegen der Grippe. Ich habe aber vorher schon auf Hygiene geachtet und nicht extra Desinfektionsmittel gekauft.»
René Schätti, 55, Windisch: «Meine Frau ist Philippinerin und traut sich momentan wegen des Corona-Virus kaum aus dem Haus. Ich persönlich mache mir keine Sorgen. Je mehr Gedanken man sich macht, desto eher bekommt man den Virus letztlich.»
Giorgio Fiumefreddo, 73, Fislisbach: «Ich habe eher Respekt als Angst. Aber vorsichtig sein muss man, gerade als ältere Person, schon etwas. Zum Beispiel vermeide ich Orte mit vielen Leuten wie grosse Supermärkte. Auch den ÖV nutze ich nur, wenn es sein muss – ich nehme meistens das Velo. Ich wasche mir auch öfters die Hände und vermeide Händeschütteln.»
Karin Moser, 57, Wohlen: «Man muss das Corona-Virus ernst nehmen und die Lage beobachten. Aber jetzt in Panik zu geraten, finde ich übertrieben. Bei der Arbeit desinfiziere ich stets meine Hände. Notvorräte habe ich nicht angelegt. Und ich werde auch weiterhin nach draussen oder ins Kino gehen. Ich habe keine Angst.»
Ottilia Stutz, 57, Villmergen: «Ich habe keine Angst vor dem Corona-Virus. Ich desinfiziere regelmässig die Hände und meide hustende Personen. Aber das habe ich schon immer gemacht. Auch einen Notvorrat habe ich stets zu Hause – und ihn nicht erst jetzt angelegt. Einen Mundschutz würde ich nur am Flughafen anziehen, wenn ich verreise.»

Oliver Reinsdorf, Affoltern am Albis: «Ich denke, dass es viel schlimmere Krankheiten gibt als diejenige, die durch das Corona-Virus verursacht wird. Zum Beispiel Aids. Es wird jetzt viel Panik verbreitet. Ich habe keine Vorräte gekauft. Desinfektionsmittel sollte man sowieso immer zu Hause haben.»

Aargauer Zeitung

So setzt der Kanton Aargau das Grossveranstaltungs-Verbot des Bundes um: