Zivilschutz

«Die Übung wurde über Nacht zur Realität»: Video zeigt Aargauer Zivilschützer im Kriseneinsatz

Rund 4400 Diensttage für über 60 Einsätze. Das sind die nackten Zahlen zum Einsatz der Aargauer Zivilschützer im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie seit Mitte März. In einem Video zeigt der kantonale Verband nun, was das konkret heisst.

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Ausserordentlich war die Lage in der vergangenen Wochen des Lockdowns. Ausserordentlich waren auch die Einsätze, die unter anderem die Schweizer Zivilschützer in dieser Zeit geleistet haben. Allein im Kanton Aargau haben sie laut Michael Wernli, Sektionsleiter bei der kantonalen Abteilung für Militär und Bevölkerungsschutz, seit Mitte März rund 4400 Diensttage geleistet. Das teilt der Aargauische Zivilschutzverband mit.

Der Kantonale Führungsstab ist es, der dem Zivilschutz die Aufträge im Zusammenhang mit der Coronapandemie erteilt. Es handelt sich dabei vor allem um Einsätze im Gesundheitswesen, rund 60 seit Beginn des Lockdowns. So mussten Personen beispielsweise in Spitälern begleitet und betreut werden, der Zivilschutz kümmerte sich zudem um Logistik und Transport.

Der Wiederholungskurs wird wahr

«Was die Übungsanlage verschiedener Wiederholungskurse in den vergangenen Jahren war, ist über Nacht plötzlich zur Realität geworden», sagt der Präsident des Aargauischen Zivilschutzverbands, Romuald Brem, in einem Video, das der Verband Anfang Woche veröffentlicht hat.

«Der Aargauische Zivilschutzverband war während zwei Tagen mit einem Aufnahmeteam im Kanton unterwegs und hat in einem Querschnitt verschiedene Einsätze dokumentiert», schreibt Grossrätin und Geschäftsstellenleiterin Vreni Friker-Kaspar in der Medienmitteilung zum Video.

Die Bilder von Einsätzen im ganzen Kanton ergänzen Aussagen von Zivilschützern und Betroffenen aus Pflege und Medizin. Entstanden ist ein eigentlicher Imagefilm für die Institution Zivilschutz. (smo)