2015
Diese Neujahrsvorsätze fassen Aargauer Prominente

Wir fragten 21 Aargauerinnen und Aargauer aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft, was sie sich für 2015 vornehmen. Die Antworten sind sehr vielfältig.

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Aargauer Promis nehmen sich viel vor im neuen Jahr.

Aargauer Promis nehmen sich viel vor im neuen Jahr.

nch/zvg/keystone

Karin Bertschi, Geschäftsleitung Recycling-Paradies, Aargauer Unternehmerpreisträgerin
Privat: Besser als Neujahrsvorsätze gefällt mir das Lebensprinzip: «Mutig vorwärts!». Jetzt beim Jahreswechsel schaue ich dankbar und zufrieden aufs 2014 zurück. Besonders schätze ich all die schönen Begegnungen mit Menschen, tagein, tagaus.

Roland Brogli

Roland Brogli

Chris Iseli

Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg
Privat: Mehr Bewegung und mehr Zeit für Freunde und Bekannte.
Beruflich: Mehr Zeit für innovative Projekte und Ideen sowie dem Lancieren von Aktivitäten, welche die Unternehmenskultur und die Zusammenarbeit nachhaltig, im Interesse der Bank, fördern.

Patricia Schmid Topmodel Patricia Schmid beim Besuch des Zürich Film Festivals mit Freund Frederic Brunner.

Patricia Schmid Topmodel Patricia Schmid beim Besuch des Zürich Film Festivals mit Freund Frederic Brunner.

Keystone

Hans-Jörg Bertschi, CEO der Bertschi-Gruppe mit Sitz in Dürrenäsch

Privat: Sportlich aktiver sein und mehr Zeit für die Familie haben, vor allem auch für unsere beiden Enkelkinder.
Beruflich: Gezielter Ausbau unserer weltweiten Position als Logistikdienstleister sowie ein verstärktes politisches Engagement als Unternehmer. Letzteres mit dem Ziel, gute Rahmenbedingungen für KMU und Familienunternehmen in der Schweiz zu erhalten, die für zwei Drittel der Arbeitsplätze in unserem Land verantwortlich sind. Dazu gehören die Abstimmung über die KMU-schädliche Initiative für eine Bundeserbschaftssteuer und die geplante Revision des Aktienrechts, die grössere KMU massiv stärker belasten würde.

Renate Gautschy, Gemeindeammann Gontenschwil, Grossrätin, Präsidentin Aargauische Gemeindeammännervereinigung und Vorstandsmitglied Schweizerischer Gemeindeverband
Privat: Es gibt Wünsche.
Politisch/beruflich: Die Gemeinden in Bern vertreten zu können. Beruflich, immer wieder interessante und wertvolle Projekte zu haben.

Martin Heiz, Gemeindeammann Reinach. Das ist die Gemeinde, die zusammen mit Neuenhof vom neuen Finanzausgleich wohl am meisten entlastet wird
Privat: Mehr Zeit für Sport und Freizeit.
Politik/Beruf: Anstehende Projekte in der Gemeinde mit gesundem Menschenverstand durchziehen. Der überbordenden Bürokratie nach Möglichkeit aus dem Weg gehen.

Roger Lehner

Roger Lehner

Aargauer Zeitung

Lucas Fischer, Möriken, Kunstturner und Aargauer Sportler des Jahres
Privat: Trotz eines straffen Trainingsplans und weiterer Verpflichtungen, möchte ich es schaffen, in meiner Agenda genügend Zeit für Regeneration und möglichst viel Freiraum für das Zusammensein mit Familie und Freunden einzuplanen.
Beruflich: Mein grosses Ziel ist es, möglichst bald körperlich und mental fit auf die Wettkampffläche zurückzukehren. Was ich mir wünsche: ein tolles, erfolgreiches und vor allem «gesundes» 2015! Ich arbeite daran und freue mich darauf!

Ueli Giezendanner

Ueli Giezendanner

Manuel Zingg

Michel Gammenthaler, Riniken, steht seit weit über 10 Jahren als Kleinkünstler auf der Bühne. 2012 tourte er mit dem Circus Knie durch die Deutschschweiz
Privat: Ich habe mir fest vorgenommen, dieses Jahr wieder einmal richtig Ferien zu machen mit meiner Familie.
Beruflich: Beruflich will ich auch weiterhin den Spass an der Sache in den Vordergrund stellen.

Rolf Schmid ist CEO der Mammut Sports Group AG, in Seon
Privat: Mein Vorsatz ist, mir genügend Zeit für Bergtouren einzuräumen. So möchte ich z.B. noch einmal den Montblanc für unser Project 360 (http://project360.mammut.ch) besteigen und die Tour filmen. Das ist 2014 leider missglückt, weil die Kamera auf dem Weg zum Gipfel kaputt gegangen ist.
Beruflich: Mein Vorsatz lautet «Go for opportunities». Das ist zugleich der Vorsatz für unser Unternehmen. Jede Herausforderung bietet neue Chancen. Wir wollen diese erkennen und umsetzen anstatt in der Problembewältigung zu zermürben.

Daniel Knecht, Brugg, Unternehmer und Präsident der Aargauischen Industrie- und Handelskammer
Privat: Beim Aufräumen bin ich dieser Tage auf meine alte Militäruniform gestossen: Mindestens den Ceinturon will ich doch wieder brauchen können: Also: Abnehmen!
Beruflich/Politisch: Die AIHK soll weiterhin ein fairer, berechenbarer und verlässlicher Partner sein. Im Beruf: Konzentration, Umsetzen und bessere Wirkung im Ziel.

Christine Egerszegi, Mellingen, Ständerätin FDP und frühere Nationalratspräsidentin
Privat: Den Garten mehr einfach nur geniessen. Das vergangene Jahr war verflixt: Es war an Wochenenden selten schönes Wetter, und wenn, dann musste ich Rosen schneiden, Rasen mähen oder Unkraut rupfen. Die Gartenliege wurde völlig unbenutzt wieder versorgt ...
Politisch: Ich habe mir vorgenommen, in meinem letzten Ständeratsjahr einen tatkräftigen Beitrag zu leisten zur Umsetzung des Musikverfassungsartikels, zur Nachbesserung der Pflegefinanzierung, zur Sicherung der Altersvorsorge und zum erfolgreichen Gelingen des Eidgenössischen Volksmusikfestes im September in Aarau.

Pascale Bruderer

Pascale Bruderer

Alex Spichale

Roy Oppenheim, Lengnau. Er war u.a. 1971 bis 1984 Leiter des Ressorts Kultur beim Schweizer Fernsehen. Er präsidiert das Forum Helveticum
Privat: Mehr Zeit für Enkelinnen, Sport und Kultur.
Beruflich: Generell möchte ich mich aktiv einsetzen, dass die kulturelle Vielfalt unseres Landes mit ihren vier Sprachkulturen besser vermittelt wird. Zwei begonnene Projekte werden zu Ende geführt: ein Buch über den Aargauischen Künstler und Unternehmer Heinz Aeschlimann, ein Film über Alberto Giacometti für das Kunsthaus Zürich. Das Surbtaler Projekt «Doppeltür» soll sich zu einem kulturellen Leuchtturm entwickeln.

Markus Dieth

Markus Dieth

Marcel Suter, Aarau, Berater Kommunikation, Marketing und Medien, Geschäftsführer OK Eidgenössisches Volksmusikfest 2015 Aarau
Privat: Im Leben ist nur entscheidend, was der Arzt sagt. Deshalb wünsche ich mir und allen Gesundheit sowie die erforderliche Weitsicht, Grosszügigkeit und Energie, um alles andere im Leben steuern und gestalten zu können.
Beruflich: Mit dem Eidgenössischen Volksmusikfest steht 2015 die vierte nationale Grossveranstaltung auf der Agenda der Kantonshauptstadt Aarau. Ich wünsche mir, dass auch dieses Fest gelingt und unsere Region positiv von sich reden macht.

Thierry Burkart

Thierry Burkart

Alex Spichale

Sibylle Lichtensteiger, Leiterin Stapferhaus Lenzburg
Privat: Das mit den persönlichen Vorsätzen fürs Neue Jahr habe ich eigentlich längst aufgegeben. Aufgrund der AZ-Anfrage mache ich fürs 2015 aber eine Ausnahme: Ich werde ein paar Offline-Zeiten mehr einschalten, mich ehrenamtlich fürs Schweizerische Rote Kreuz im Quartier engagieren und nehme mir vor, den Vorsätzen Taten folgen zu lassen.
Beruflich: In meinem Arbeitsleben sind die Vorsätze in Jahreszielen festgehalten. Sie einzuhalten ist Pflicht. Es gilt die Finanzierung für den neuen Ausstellungsstandort des Stapferhauses zu sichern – und damit die Zukunft der erfolgreichen Stapferhaus-Ausstellungen. Unter der Geldsuche soll die aktuelle Ausstellung «Geld. Jenseits von Gut und Boese» nicht leiden - und die Gelassenheit auch nicht.

Peach Weber

Peach Weber

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