Millitär

Habsburgrapport: Beziehungen zwischen der Armee und dem Kanton Aargau werden gewürdigt

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Auf Einladung der Aargauer Regierung fand auf Schloss Habsurg der traditionelle Habsburgrapport statt.

Auf Einladung der Aargauer Regierung fand auf Schloss Habsurg der traditionelle Habsburgrapport statt.

Sandra Ardizzone

Armeekader, Vertreterinnen und Vertreter des Departements Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport sowie weitere Gäste trafen sich am vergangenen Montag auf Einladung des Aargauer Regierungsrats zum 72. Habsburgrapport im Schloss Habsburg. Mit dem Habsburgrapport würdigt der Regierungsrat seit 1949 die guten Beziehungen zwischen dem Kanton Aargau und der Schweizer Armee.

Landammann Markus Dieth sagte in seiner Ansprache, ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Sicherheitspolitik sei die gute Zusammenarbeit zwischen den Partnern – etwa als regelmässiger Austausch, wie der Habsburgrapport. Dieth hielt fest, dass der Aargau seine Aufgaben im Militärwesen bundestreu vollziehe und damit einen Beitrag ans Funktionieren der Armee leiste.

Milizsystem als Teil der Schweizer DNA

Korpskommandant Aldo Schellenberg, Chef Kommando Operationen der Schweizer Armee und Stellvertreter des Chefs der Armee, dankte für die vom Kanton der Armee gewährte Unterstützung: «Der Aargau ist ein sehr militärfreundlicher Kanton und die mit der Weiterentwicklung der Armee angestrebte stärkere Verankerung in den Regionen ist hier bereits vollzogen.»

Insgesamt habe er aber «wenig Grund zur Zuversicht» bei der Analyse des strategischen Umfelds, konstatierte Schellenberg. Die Antwort auf diese Entwicklung sei die konsequente Fortführung der Weiterentwicklung der Armee. Entscheidend sei jedoch, dass die Schweiz das Milizsystem auch in Zukunft wahren könne: «Das Milizwesen gehört zur DNA der Schweiz.»

Militärdirektor Urs Hofmann verabschiedete den Kommandanten der in Aarau stationierten Territorial-Division 2: Hans-Peter Walser wurde per 1. Januar zum neuen Chef Kommando Ausbildung und gleichzeitig zum Korpskommandanten befördert. Er hatte den Verband vier Jahre lang geführt. Am 1. Januar übernahm Divisionär Daniel Keller das Kommando der Territorialdivision 2. (az)