Klimadebatte
Mit rot gefärbtem Eis erinnert die Juso die Aargauer Grossräte an ihre Verantwortung

Die Aargauer Grossratssitzung hat schon vor ihrem Beginn einen ersten Höhepunkt erlebt. Die Jungsozialisten forderten das Kantonsparlament mit einer Aktion zu schnellem Handeln auf.

Luca Giannini
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In einer Aktion haben die Juso rot gefärbtes Eis vor dem Grossratsgebäude ausgebreitet.
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Sie wollen die Grossräte an ihre Verantwortung in der heutigen Klimadebatte erinnern.
Einige umgehen die schmelzenden Eiswürfel elegant...
...andere nehmen den direkten Weg.
Die «Klimakatastrophe» sei das aktuellste Thema unserer Zeit, schreibt die Partei in einer Mitteilung
Sie fordert weiterhin Netto null Emissionen und den Klimanotstand.
Die Juso ist mit Plakaten und Fahnen präsent.
Bevor die Grossräte eintreffen, werden die Treppen mit Eiswürfeln bedeckt.
Noch sind die Eiswürfel nicht gefärbt.
Mia Jenni verteilt die Lebensmittelfarbe, die Blut darstellen soll.
Auch Mia Gujer begiesst die Eiswürfel mit roter Farbe.
Grossratspräsidentin Renata Siegrist-Bachmann (GLP) nimmt sich Zeit für einen kurzen Schwatz mit den Demonstrierenden.
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In einer Aktion haben die Juso rot gefärbtes Eis vor dem Grossratsgebäude ausgebreitet.

Colin Frei

Im Vorfeld der Klimadebatte im Grossen Rat vom Dienstag hat sich die Aargauer Juso den Grossräten beim Betreten des Parlamentsgebäudes in den Weg gestellt. Bevor die Parlamentarier in das Parlamentsgebäude eintreten konnten, mussten sie über rot gefärbtes Eis steigen.

Das auf der Grossratstreppe schmelzende Eis soll den Volksvertretern in Erinnerung rufen, dass die Debatte über den Klimawandel nicht zu vernachlässigen ist und oberste Priorität geniessen muss, teilt die Juso per Medienmitteilung mit.

Wenn die Thematik nicht sofort und konsequent behandelt werde, klebe bald sehr viel Blut an den Sohlen der Grossräte, hält die Juso weiter fest.

Die Jungpartei fordert weiterhin das Ziel von null Emissionen bis 2030 und die Ausrufung des Klimanotstands im Kanton.

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