Aargau

Polizei-Aktion: Über 50 Lenker müssen Führerausweis abgeben

Im Rahmen einer europaweiten Aktion gegen Alkohol und Drogen am Steuer kontrollierte die Polizei im Aargau letzte Woche über 1800 Fahrzeuglenker. 52 Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen, nahm sie den Führerausweis ab.

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Bei 30 Lenkern ergab der Atemlufttest ein positives Ergebnis, bei weiteren 22 Personen lieferte ein Schnelltest den Hinweis, dass sie unter Drogeneinfluss standen. (Symbolbild)

Bei 30 Lenkern ergab der Atemlufttest ein positives Ergebnis, bei weiteren 22 Personen lieferte ein Schnelltest den Hinweis, dass sie unter Drogeneinfluss standen. (Symbolbild)

Keystone

Im Aargau kontrollierten die Kantonspolizei und die verschiedenen Regionalpolizeien vom 1. bis 7. Juni insgesamt 1822 Fahrzeuglenker. Bei deren 30 ergab der Atemlufttest ein positives Ergebnis, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Bei weiteren 22 Personen lieferte ein Schnelltest den Hinweis, dass sie unter Drogeneinfluss standen.

Die Kampagne : «Null Promille. Null Probleme.»

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Zur Verfügung gestellt

Bei den fehlbaren Lenkern wurde eine Blut- und Urinuntersuchung angeordnet. Zusätzlich nahm ihnen die Polizei den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Die Kantonspolizei Aargau zieht grundsätzlich eine positive Bilanz dieser vom Polizeikonkordat der Nordwestschweiz mitgetragenen Aktion. So bestätige sich, dass die grosse Mehrheit der Fahrzeuglenker nüchtern unterwegs ist und damit einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrssicherheit leiste.

Allerdings zeige das Ergebnis auch, dass das Thema Fahrfähigkeit im polizeilichen Fokus bleiben müsse. «Jeder Lenker, der unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht, stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.» Die Polizei werde ihren Kontrolldruck daher aufrechterhalten.