Beinwil am See

Gemeinde plant für 6 Millionen Neubau für Bauamt und Feuerwehr

Die Gemeinde Beinwil am See will Feuerwehr und Bauamt in einem Gebäude in der Industrie Widenmatt unterbringen. Jetzt ist das Siegerprojekt bekannt.

Pascal Meier
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Ein Blick in die Zukunft: Visualisierung des Neubaus in der Widenmatt.

Ein Blick in die Zukunft: Visualisierung des Neubaus in der Widenmatt.

zur Verfügung gestellt

In Beinwil am See sind die Gemeindewerke an zehn Standorten verteilt. Das soll sich jetzt ändern: Die Gemeinde will das Bauamt in einem Gebäude im Industriegebiet Widenmatt konzentrieren. In dieses soll auch die Feuerwehr zügeln, die am heutigen Standort zu wenig Platz hat. «Mit einem Neubau lösen wir zwei Probleme und können Synergien nutzen», sagte Gemeindeammann Peter Lenzin am Informationsabend zum Neubau. Feuerwehr und Bauamt könnten unter anderem Toiletten, Lager, Waschplatz sowie Treppenhaus und Lift gemeinsam nutzen. Über den Neubau stimmt die Bevölkerung an der Gemeindeversammlung vom 23. Juni ab. Das Projekt kostet sechs Millionen Franken.

Kritik an hohen Kosten

Am Infoabend wurde das Siegerprojekt präsentiert. Von vier Bewerbern hat sich die Jury einstimmig für das Konzept der Zehnder Holz und Bau AG aus Winterthur entschieden: Ein zweistöckiges Hauptgebäude mit Holzfassade sowie einer Remise. Für die Feuerwehr ist unter anderem eine 300 Quadratmeter grosse Einstellhalle mit Zwischenboden vorgesehen sowie Garderobe, Büro, Material- und Theorieraum. Letzterer sollen auch Aussenstehende nutzen können. Das Bauamt verfügt über eine Einstellhalle (420 m2) mit Zwischenboden. Werkstatt, Büro- und Aufenthaltsräume und Lager. Als Option kann der Bau mit einer 5,5-Zimmer-Wohnung aufgestockt werden. Diese ist derzeit nicht Teil des Projektes.

Am Infoabend erntete das Projekt Lob, aber auch Kritik. Kritisiert wurden unter anderem die Kosten. Von Seiten Feuerwehr hiess es, man brauche wegen gesetzlicher Auflagen mehr Platz. Peter Lenzin hielt zudem fest: «Wir bauen für 35, wenn nicht 50 Jahre.» Zudem wachse Beinwil am See stark. «Wir müssen heute für die Zukunft bauen.»