Rupperswil

Petition soll den Kreisel «Rotholz» stoppen

Die Verkehrssituation auf der Aarauerstrasse von Auenstein her ist weniger gefährlich, als suggeriert wird, findet Andreas Keller. Mit einer Petition will er den 2,9 Mio. Franken teuren Kreisel verhindern.

Ruth Steiner
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Der geplante Kreisel "Rotholz".

Der geplante Kreisel "Rotholz".

HO/Bodmer Bauingenieure AG

Der Kanton will die Sicherheit auf der Verbindungsstrasse K244 Aarau - Wildegg eingangs Rupperswil mit dem Bau eines Kreisels auf Höhe der Käterlistrasse verbessern. Gleichzeitig wird die K471 von Auenstein her abgekröpft und mit einem neuen Spangenanschluss in den geplanten Kreisel «Rotholz» eingeführt. Das Projekt wurde vom Regierungsrat im August 2016 bewilligt.

Damit ist Andreas Keller ganz und gar nicht einverstanden. Keller, der an der Käterlistrasse wohnt, ist überzeugt, dass der Kreisel keinerlei Verbesserung bringt. «Die damalige Begründung für mehr Verkehrssicherheit kann angesichts des tödlichen Unfalls im übersichtlichen Kreisel beim Bahnhof Lenzburg im vergangenen Dezember nicht mehr als Grund herhalten», sagt er und ergänzt, in Rupperswil sei es an besagter Stelle in den letzten Jahren zu keinerlei erwähnenswerten Unfällen gekommen.

Keller fordert, «in Zeiten, wo andernorts gespart werden muss, ist auf unnötige Ausbauten im Luxusbereich zu verzichtet, selbst wenn die Kredite dafür einst bewilligt wurden.» In die Kategorie «Luxus» fällt für Keller besagter Kreisel-Bau. «Die Hauptstrasse, inklusive den Einmündungen Käterlistrasse» und von Auenstein her, ist sehr übersichtlich und ohne Einschränkungen auch für LKWs befahrbar», sagt er. Die teilweise schadhaften Strassenabschnitte seien vom Kanton im letzten Herbst «mustergültig repariert worden».

Andreas Keller hat sein Anliegen auf der Petitionsplattform petitio.ch der AZ Medien lanciert. Sein Ziel ist es, bis zum 5. April mindestens 200 Unterstützer für den Verzicht auf den Kreisel «Rotholz» zu finden.