Reinach

Erneut Mobbing von Mädchen-Gang an Wynentaler Schule – Vorfall hat Folgen

Seit Längerem sorgt eine Mädchengruppe im oberen Wynental für Angst und Schrecken. Nun hat das Mobbing gegen andere Jugendliche Folgen.

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Bereits im Herbst 2019 sorgte eine Mädchen-Gruppe der Primarschule aus Rinach und Menziken für Ärger. Auf einem Video war zu sehen, wie sie eine Mitschülerin mobbten, sie anschrien, nach ihr traten und sie zu Boden stiessen. Mehrere andere Jugendliche stehen dabei und beobachten das Geschehene.

Als Reaktion wurde die Schule Menziken damals aktiv und platzierte eines der involvierten Mädchen in einer «entfernten Sonderschule», wie die Schulleitung der Primarschule schrieb.

Was bisher jedoch noch nicht bekannt war: Ein ähnlicher Vorfall wiederholte sich in der vergangenen Woche in Reinach – ebenfalls involviert waren mehrere Mädchen, die bereits im Herbst 2019 für Aufsehen sorgten. Bei einem Fussballturnier eskalierte ein Streit zwischen mehreren Schülerinnen, wie der Schulleiter der Keisschule Aargau Süd, Joachim Redondo, gegenüber Tele M1 sagt.

Solche Szenen in Zukunft vermeiden

«Solche Vorfälle stören den Schulalltag», sagt Redondo. Daher würde der Fall nun untersucht werden. Allerdings sei es ncht zielführend, überstürzt zu reagieren. «Wir müssen die Situation zuerst anschauen, mit den Beteiligten sprechen und dann allfällige Lösungsschritte angehen.»

Noch diese Woche soll ein Treffen mit den Mädchen, die nun bereits zum zweiten Mal in Mobbing-Fälle und physische Übergriffe auf andere Jugendliche involviert sind, stattfinden. Die Schule wolle in Zukunft auf jeden Fall Video-Szenen wie aus dem vergangenen Jahr verhindern und werde nach dem Treffen mit den Mädchen allfällige Konsequenzen ziehen. (kca)