Aarburg

Teil der Aaremauer ist eingestürzt – anderer droht abzurutschen

Schon Anfangs Dezember sind 15 Meter der Aare-Ufermauer in Aarburg eingestürzt. Weitere 45 Meter sind stark unterspült. Gemeinderat hat Gesuch für Instandstellung eingereicht. Die Kosten belaufen sich auf rund 350 000 Franken.

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Die Ufermauer in der «Aarewoog» ist teilweise eingestürzt und muss dringend saniert werden. egu

Die Ufermauer in der «Aarewoog» ist teilweise eingestürzt und muss dringend saniert werden. egu

Zofinger Tagblatt

Am Aareufer in Aarburg ist ein Teil der denkmalgeschützten Ufermauer eingestürzt. Weil weitere Bereiche abzubrechen drohen, drängt der Gemeinderat darauf, dass der Kanton Aargau so schnell wie möglich Geld für die Instandstellungsarbeiten spricht.

Die Mauer war Anfang Dezember letzten Jahres auf einer Länge von 15 Metern eingebrochen. Erste Untersuchungen zeigten, dass weitere 45 Meter stark unterspült sind und ebenfalls abzurutschen drohen.

Die Abbruchstelle befindet sich im Bereich der so genannten Aarewaage. Dies ist ein kurzes Teilstück, wo das Flusswasser aufgrund der Strömungsverhältnisse flussaufwärts fliesst.

Die Instandstellung des eingestürzten Mauerabschnittes und die Sicherung des unterspülten Bereichs kosten rund 350’000 Franken, wie der Gemeinderat Aarburg am Dienstag mitteilte. Der Wiederaufbau des eingestürzten Bereiches allein würde mit 150’000 Franken zu Buche schlagen.

Der Gemeinderat reichte beim Kanton ein Gesuch für einen Beitrag für die beide Varianten ein. Sobald die Antwort vorliege, werde der Gemeinderat das weitere Vorgehen beschliessen und den Gemeindeanteil sprechen, heisst es in der Mitteilung der Gemeinde. Die Arbeiten dürften nicht aufgeschoben werden.