Kölliken

Zweiter Versuch gelingt: Kirchturmspitze ist nicht absturzgefährdet

Im zweiten Anlauf konnte die Kirchturmspitze in Kölliken nun kontrolliert werden. Und es zeigt sich: Momentan muss im Dorf nicht mit dem Absturz des Kirchturms gerechnet werden.

Drucken
Teilen
Der erste Inspektionsversuch war erfolglos. lbr

Der erste Inspektionsversuch war erfolglos. lbr

lbr

Ende August des letzten Jahres wurde festgestellt, dass die Spitze des Kirchturms der reformierten Kirche in Kölliken wegen eines Blitzeinschlags leicht schräg steht. Ein erster Inspektionsversuch war erfolglos, weil die Hebebühne vier Meter zu kurz war.

Ende November erfolgte dann ein weiterer Versuch mit einem mobilen Baukran. Diese Inspektion zeigte, dass nicht mit einem Absturz der Kirchturmspitze gerechnet werden muss. Eine Sanierung ist gemäss der Kirchenpflege aufgrund der sehr hohen Kosten für das benötigte Gerüst erst möglich, wenn andere Arbeiten am Kirchturm notwendig werden. Momentan sei aber nichts geplant und es sei auch kein Baugesuch eingegangen, heisst es bei der Gemeinde Kölliken auf Anfrage.

In der Nachbargemeinde Oberentfelden war im Juli 2013 die Spitze des Kirchturms abgebrochen und im Kirchengarten aufgeschlagen. Nur Stunden später hätte dort nach einer Abdankungsfeier ein Apéro stattfinden sollen. (GK/no/fam)