Klingnau

Baustopp im Städtli – doch die Fasnacht ist nicht gefährdet

Wegen der tiefen Temperaturen ruhten im Städtli die Sanierungsarbeiten eine Woche lang. Am Mittwoch werden sie wieder aufgenommen. Die Fasnacht soll von den Verzögerungen nicht betroffen sein.

Daniel Weissenbrunner
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Baustelle im Städtchen Klingnau
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Am Mittwoch, 25. Januar, wurden die Bauarbeiten eingestellt. "Die zunehmend sinkenden Temperaturen verhindern die Arbeiten im pendenten Bauperimeter, da der Boden mittlerweile bis 40cm tief gefroren ist", teilte die Gemeinde Klingnau mit.
In der Schattengasse befinden sich noch zwei Gräben – dieser ist der längere.
Am Mittwoch, 1. Februar, werden die Arbeiten wieder aufgenommen.
Ein Weiterführen der Arbeiten wäre nur mit erheblichem Mehraufwand zu bewältigen gewesen, schrieb die Gemeinde. "Zudem hätte die Qualität der Auffüllungen, wegen den ebenfalls gefrorenen Grabenwänden, nicht mehr setzungsfrei gewährleistet werden können.
Laut Gemeindemitteilung hängt der Baufortschritt unmittelbar mit dem weiteren Verlauf der Temperaturen zusammen und lässt momentan keine Prognose zum Einhalten der Termine und das Bauende zu.
Die Fasnacht sei aber nicht gefährdet, sagt Gemeindeschreiber Rolf Walker auf Nachfrage der az.
Im Bild der untere Teil des Städtlis, wo sich die "wandernde Baustelle" zu Beginn der Sanierung befand, ehe sie in die obere Hälfte wanderte.

Baustelle im Städtchen Klingnau

Philipp Zimmermann

Am Schmutzigen Donnerstag treiben die Räbehegel die Kinder und Jugendlichen wieder durch die Gassen des Aare-Städtchens. Mit dem traditionellen Brauch fällt, nach der Chesslete, der Startschuss zur Klingnauer Fasnacht. Girlanden und Masken an den Häuserfassaden weisen bereits auf die schönste Jahreszeit der Fasnächtler hin.

Weniger feierlich präsentiert sich das Bild in der Schattengasse. Durch den Strassenzug zieht sich ein breiter Graben. Die Sanierungsarbeiten an der Baustelle standen eine Woche still. «Wegen der kalten Temperaturen mussten die Arbeiten am 23. Januar eingestellt werden», sagt Gemeindeschreiber Rolf Walker.

Seither ruhen die Maschinen. Der Boden benötigte einige Tage, um wieder aufzutauen, so Walker weiter. Am Mittwoch sollen die Arbeiten nun wieder aufgenommen werden.

Bis vor kurzem ruhten die Maschinen. «Der Boden benötigte einige Tage, um wieder aufzutauen», so Walker weiter. Am Mittwoch wurden die Arbeiten nun wieder aufgenommen.

Obwohl man vonseiten der Gemeinde keine verbindlichen Prognosen betreffend Einhaltung der Termine machen könne, gibt Rolf Walker für die Fasnacht Entwarnung: «Es besteht kein Grund zur Sorge.» Theoretisch könne immer etwas dazwischen kommen. Im allerschlimmsten Fall würden der Graben abgesperrt und das Material entsprechend zur Seite geräumt.

Von der kalten Witterung betroffen war ausserdem der Baustellenbetrieb an der Flüestrasse. Hier wurden die Arbeiten gestern ebenfalls fortgesetzt.