Klingnau

Gemeinderats-Kandidat Walter Aeberhard will Klingnau sanft wachküssen

Am 14. Juli wird ein neuer Gemeinderat gewählt. Den Kandidaten Reinhard Scherrer (CVP) hat die az bereits früher vorgestellt – nun folgt Walter Aeberhard.

Nadja Rohner
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Will in den Gemeinderat: Walter Aeberhard.

Will in den Gemeinderat: Walter Aeberhard.

Zur Verfügung gestellt

Walter Aeberhard ist 60 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Söhnen und einer Tochter. Einer Partei gehört er nicht an. Er arbeitet als Grafiker und Kunstmaler.

Herr Aeberhard, wieso sollen die Klingnauer Sie in den Gemeinderat wählen?

Walter Aeberhard: Diese Frage müssen Sie den Klingnauerinnen und Klingnauern stellen.

Angenommen, diese lassen sich überzeugen und wählen Sie – wären Sie am Amt des Ammanns oder Vizes interessiert?

Diese Frage beantworte ich gerne nach der Wahl am 14. Juni.

Welche Ressorts hätten Sie gerne?

Einige. Grundsätzlich sollten die Ressorts aber nach Qualifikation besetzt werden. Strassen und Plätze, Liegenschaften, Soziales, Kultur, Ortsplanung und Stadtentwicklung gehören zu meinen Favoriten.

Zum Thema Entwicklung: Was müsste man in Klingnau anpacken, um das Städtli in eine positive Zukunft zu führen?

Für die Wohnqualität im Städtli war die Umfahrungsstrasse sicher wichtig. Nur ist Klingnau danach in eine Art «Dornröschenschlaf» gefallen. Ich denke, man müsste Klingnau sanft «wachküssen». Potenzial für eine Attraktivitätssteigerung ist genügend vorhanden.

Sie waren Präsident der Kulturkommission, haben den Posten aber «wegen Arbeitsüberlastung» abgegeben. Haben Sie genug Zeit für das Amt eines Gemeinderats?

Zwischenzeitlich ist einiges erledigt oder geregelt. Wenn ich der Meinung wäre, nicht genug Zeit für das Amt aufbringen zu können, würde ich mich dafür nicht bewerben.