Döttingen

Panne vor den Wahlen: Gemeinde verschickt alte Abstimmungszettel mit falschen Kandidaten

Die Gemeinde hat aus Versehen die Wahlzettel vom letzten Jahr verschickt. Die Entschuldigung folgte prompt.

Philipp Zimmermann
Drucken
Teilen
Einer der alten Wahlzettel aus Döttingen.

Einer der alten Wahlzettel aus Döttingen.

ZVG

Einige Döttingerinnen und Döttinger haben nicht schlecht gestaunt, als sie am Mittwoch die Unterlagen für die Gemeinderatswahlen vom 27. September erhalten haben. Zwar steht oben auf dem Abstimmungszettel korrekt, dass die Ersatzwahl für ein Mitglied des Gemeinderats und die Wahl des Vizeammanns ansteht. Als Kandidatin für den Gemeinderat ist allerdings Ester Blum (parteilos) aufgeführt und als Vizeammann Martin Utiger (FDP).

Das Problem: Martin Utiger ist im April als Vizeammann zurückgetreten – Ende September wird sein Ersatz gewählt. Und Ester Blum gehört bereits zum Gemeinderat. Die Gemeinde hat also alte Wahlunterlagen an ihre Stimmbürgerinnen und Stimmbürger verschickt. Mehrere Leser haben dies der AZ bestätigt. Andere hatten die Wahlpost bis Mittwoch noch nicht erhalten.

Wahlzettel werden nachgeliefert

Die Gemeinde hat den Fehler auf ihrer Webseite bereits eingeräumt. "Leider hat sich bei der Zusammenstellung der Abstimmungsunterlagen ein Fehler eingeschlichen", heisst es. "Fälschlicherweise haben wir den Unterlagen den Abstimmungszettel für die Ersatzwahlen des Gemeinderates vom 2019 beigelegt. Für diesen Fehler und damit entstandene Unannehmlichkeiten möchten wir uns in aller Form entschuldigen." Alle Stimmberechtigte sollen so schnell wie möglich den korrekten Wahlzettel mit separater Zustellung erhalten.

Für den frei werdenden Sitz des Vizeammanns von Martin Utiger stellen sich mit Michael Mäder (SVP) und Peter Schödler (parteilos) zwei Gemeinderäte zur Wahl. Als neuer Gemeinderat bewirbt sich Steven Weill (parteilos), der Leiter des Regionalen Altersheims in Döttingen.