Citroen

Ein Hauch von Revolution

Einst war Citroën der Avantgarde-Autohersteller par excellence. Mit dem C4 Cactus beweisen die Franzosen, dass kreative Lösungen weiterhin möglich sind.

Peter Ruch
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Citroen C4 Cactus

Citroen C4 Cactus

HO

Man kann sich auf die zentralen Aussagen konzentrieren: 200 Kilo weniger Gewicht, 10 Prozent tiefere Betriebskosten, Luftkapseln als Aufpralldämpfer, ein neuer Airbag, Ausstellfenster hinten – und ein Sofa. Scheint auf den ersten Blick nicht wild oder grossartig, doch wenn man von den anderen Herstellern immer wieder hört, wie schwierig es ist, auch nur ein Kilo Gewicht einzusparen, dann muss man Citroën einen ganz grossen Kranz binden. So ein bisschen Revolution ist auch in der sich ansonsten im kollektiven Tiefschlaf befindlichen Auto-Branche noch möglich. Und irgendwie passt es auch, dass ausgerechnet der einstige Avantgarde-Hersteller Citroën ziemlich unerwartet ein paar Schritte nach vorne macht.

Aber der Reihe nach. Das Fahrzeug heisst C4 Cactus, basiert aber weder auf dem C4 noch auf der neuen Plattform EMP2, sondern auf dem C3. Dies aus Gründen der Gewichtsersparnis: 200 Kilo leichter als ein vergleichbarer C4 will der C4 Cactus sein. Das heisst dann: 965 Kilo. Da muss man sich tatsächlich die Augen reiben, denn es geht hier ja nicht um einen Kleinwagen, VW Polo oder Peugeot 208, sondern um die Golf-Klasse. 4,16 Meter lang ist der Franzose, 1,73 Meter breit, 1,48 Meter hoch, der Radstand beläuft sich auf beachtliche 2,6 Meter, 358 Liter Kofferraum.

Citroen C4 Cactus

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