Coronavirus

4500 Gesuche für Kurzarbeit in Basel-Stadt eingegangen

Der Kanton Basel-Stadt vermeldet eine Vielzahl von Gesuchen um finanzielle Unterstützung in Folge der Coronavirus-Pandemie. So hat die Öffentliche Arbeitslosenkasse Basel-Stadt bereits 17 Millionen Franken an Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt.

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Viele Kurzarbeitsgesuche im Kanton Basel-Stadt. (Symbolbild).

Viele Kurzarbeitsgesuche im Kanton Basel-Stadt. (Symbolbild).

Keystone

Im Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) gingen rund 4500 Voranmeldungen von Kurzarbeit ein, wie das Basler Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) am Mittwoch mitteilte. Rund 4300 dieser Voranmeldungen seien bearbeitet und entsprechende Verfügungen ausgestellt.

Die Unternehmen haben gemäss Mitteilung nach dem Entscheid des AWA drei Monate Zeit, die Auszahlung bei ihrer Arbeitslosenkasse geltend zu machen. Etwa 2000 Anträge für Kurzarbeitsentschädigung sind bei der Öffentlichen Arbeitslosenkasse eingegangen. Davon sind rund 65 Prozent der Anträge ausbezahlt. Kostenpunkt gemäss Mitteilung: Über 17 Millionen Franken.

Wie das WSU weiter mitteilte, haben Selbstständige 4193 Gesuche um Erwerbsausfallentschädigung bei der Ausgleichskasse Basel-Stadt eingereicht. Davon sind 2945 Gesuche bearbeitet worden.

Die Basler Regierung hatte Ende März entschieden, Selbständigen, die wegen der Coronavirus-Krise arbeitslos geworden sind, 20 Millionen Franken bereit zu stellen. Seit dem Start des Unterstützungsprogrammes am 1. April seien insgesamt 1200 Anträge eingegangen, heisst es weiter. 520 Anträge seien behandelt worden, wovon rund die Hälfte zur Auszahlung freigegeben worden seien.