Signalisation

Ärgerlich und gefährlich – die CVP fordert bessere Ausschilderung

Schon seit einigen Jahren würden zahlreiche Grossbaustellen das Basler Stadtbild prägen – und diese seien für Verkehrsteilnehmer anspruchsvoll, ärgerlich sowie oft auch gefährlich, klagt die CVP.

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Baustelle Basel

Baustelle Basel

Nicole Nars-Zimmer niz

Beispiel Badischer Bahnhof: Hier sei zu wenig berücksichtigt, dass auch ortsunkundige Reisende ankommen, die oft noch Gepäck dabei hätten. Ungenügende Signalisationen und öV-Informationen würden immer wieder für böse Überraschungen sorgen.

Dabei sei es bei einem Bahnhof besonders wichtig, umgehend den kürzesten Weg zu finden, um die nächsten Anschlüsse nicht zu verpassen. Anderes Beispiel: Auch die Baustelle an der Spitalstrasse lasse an Klarheit zu wünschen übrig, findet die CVP. «Wo genau jeweils die Fussgängerwege und wie die Veloführung verliefen, war immer wieder rätselhaft.»

«nicht richtig verstanden»

CVP-Fraktionschefin Andrea Knellwolf fordert daher von der Regierung konkrete Massnahmen für einheitliche Baustellenbeschilderungen, bei denen auch die BVB einbezogen werden. Wichtig sei auch die tatsächliche Verständlichkeit für die Betroffenen, betont Knellwolf: «Was für Verkehrsfachleute und die Polizei offensichtlich ist, wird von den ‹normalen› Verkehrsteilnehmenden, Ortsunkundigen oder fremdsprachigen Touristen noch lange nicht immer richtig verstanden.» Hier brauche es regelmässige «Realitäts-Checks» mit Betroffenen, damit die Signalisation auch richtig ankomme.

Weil für das laufende Jahr bereits wieder neue Grossbaustellen etwa am Centralbahn- oder am Marktplatz sowie für das Kunstmuseumsparking geplant sind, müsse es nun schnell gehen. Die CVP erwarte deshalb von der Regierung, dass sie spürbare Verbesserungen prompt an die Hand nimmt. Knellwolf: «Vieles kann ganz pragmatisch umgesetzt werden und muss nicht alle Welt kosten.»