Basel
«Bachapp»: Die App ist baslerisch, die Daten nicht

Mit der «Bachapp» können sich Rheinschwimmer über die aktuellen Wasser- und Lufttemperaturen informieren. Die Daten bezieht die App aber nicht vom Basler Amt für Umwelt und Energie, sondern von einem anderen Anbieter.

Merken
Drucken
Teilen
Die «Bachapp» ist einfach und übersichtlich gestaltet.

Die «Bachapp» ist einfach und übersichtlich gestaltet.

Martin Töngi / zvg

Rheinschwimmerinnen und Rheinschwimmer können sich seit letztem Jahr die «Bachapp» aufs Smartphone laden und die aktuelle Luft- und Wassertemperatur, geeignete Ein- und Ausstiege, Restaurant und Duschen entlang der Strecke anzeigen lassen.

Entwickelt wurde die App von Frederik Weber, der damals Informatik-Lehrling beim Kanton Basel-Stadt war und seinen Kollegen Tizian Hösch und Andreas Stebler.

Wie Weber am Open Innovation Day erklärte, bezieht die App die Daten aber nicht vom Amt für Umwelt und Energie (AUE), sondern von anderen Anbietern. Und dies, obwohl das AUE die Daten ebenfalls erfasst.

René Etter von der Koordinationsstelle Umweltschutz beim AUE zeigte sich am Open Innovation Day aber interessiert, die AUE-Messdaten künftig in einer für Programmierer verwertbaren Form zur Verfügung zu stellen.

Die Rheinschwimmer-App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich und laut Entwickler werbefrei. Sie kann via Google Play und Apple App Store installiert werden. (huf)