Basel
Das SRF-Studio zieht mit der SBB zusammen

Das neue SRF-Studio zieht ins SBB-Gebäude «Meret Oppenheim Hochhaus» ein, das von Herzog & de Meuron konzipiert wurde. Zurzeit ist das Projekt noch in Planung, 2018 sollte es aber bezugsbereit sein.

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Das «Meret Oppenheim Hochaus» soll bis 2018 fertiggestellt sein.

Das «Meret Oppenheim Hochaus» soll bis 2018 fertiggestellt sein.

Zur Verfügung gestellt

Das Studio Basel von Schweizer Radio und Fernsehen SRF zügelt Ende 2018 in einen Hochhaus-Neubau am Bahnhof SBB. Laut einem SRF-Communiqué vom Donnerstag hat die SRF-Leitung am Mittwoch den Mietvertrag mit den SBB als Vermieterin unterzeichnet.

Neuer Standort für das Studio wird das Meret Oppenheim-Hochhaus der Architekten Herzog & de Meuron, das ab 2016 neben dem Süd-Ausgang des Bahnhofs ins Gundeldingerquartier gebaut werden soll. Bis 2015 wird nun das Studio-Detailkonzept erarbeitet. Nach Angaben des SRF-«Regionaljournals Basel» wurde ein 20-jähriger Mietvertrag ausgehandelt.

SRF-Direktor Rudolf Matter lässt sich im Communiqué zitieren mit der Aussage, das Objekt biete zeitgemässe Rahmenbedingungen für die Programmproduktion und liege zentral für Angestellte und Besuchende. Das heutige, 1940 gebaute und später erweiterte SRF-Studio liegt auf dem Bruderholz-Hügel mitten in einem peripheren Wohnquartier.

Seit Jahren waren mehrere Objekte für mögliche neue SRF-Studiostandorte geprüft worden. Zuletzt zerschlugen sich im Sommer 2013 Pläne für einen Umzug ins zentral gelegene Postgebäude beim Bahnhof SBB.

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