Champions League

Deutsche Polizei kommt Baslern mit Hunden und Helikoptern zu Hilfe

500 deutsche Beamte unterstützten am Dienstagabend die Basler Polizei bei ihrem Einsatz am Champions-League Match des FCB gegen Schalke. Sie nahmen den Schalker Fans bei der Ausreise Messer, Pfeffersprays und Schlagstöcke ab.

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Greenpeace demonstriert in Basel beim Champions-League-Spiel gegen Gazprom
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Deutsche Polizisten unterstützen die Basler Kollegen.
Greenpeace-Aktion in Basel gegen Bohrung der russischen Gazprom
Die Greenpeace-Aktion gegen Gazprom im Spiel FC Basel gegen Schalke 04.

Greenpeace demonstriert in Basel beim Champions-League-Spiel gegen Gazprom

Zur Verfügung gestellt

Vor dem gestrigen Spiel zwischen Basel und Schalke kam es auf dem Weg zum Stadion zu massiven Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fans. Die Basler Polizei setzte dabei auch Gummigeschosse ein.

Nach der Partie wurden die Basler dann von deutschen Polizisten unterstützt. Auf Bitte der Schweizer Behörden hätte man «kurzfristig mit einer Einsatzhundertschaft direkt vor Ort» agiert, teilt die Bundespolizei am Mittwoch mit. Auf Schweizer Boden waren also höchstens 120 deutsche Polizisten im Einsatz.

Drei Helikopter der Bundespolizei im Einsatz

Darüber hinaus wurden drei Polizeihubschrauber und elf Diensthunde eingesetzt. Die drei Helikopter der Bundespolizei waren im Grenzgebiet Schweiz-Deutschland im Einsatz, «um den grenzüberschreitenden Fussball-Fanreiseverkehr zu überwachen und zu kontrollieren», wie es auf Nachfrage heisst. Beim Einsatz arbeiteten die Schweizerische Grenzwache und die Bundespolizei zusammen.

Messer und Schlaghandschuhe

In der Anreisephase der rund 1700 Schalke-Anhänger (darunter auch 450 Krawallmacher) kontrollierte die Bundespolizei vor allem den Grenzübergang Weil am Rhein. Hierbei wurden unter anderem Pfefferspray und ein Teleskopschlagstock sichergestellt.

Auch im Bereich Bienwald wurden Fans gefilzt. Dabei kamen ein Messer, Schlaghandschuhe und ein weiterer Pfefferspray zum Vorschein. Drei bekannte Gewalttäter wurden zudem an der Ausreise gehindert.

66 Gewaltäter angehalten

Die Bundespolizisten kontrollierten 550 Fussballanhängern. 66 davon waren in der Datei «Gewalttäter Sport» erfasst und sind teilweise mit einem Stadionverbot in ganz Deutschland belegt sind.

Bei der Abreise kam es dann auch zu keinen weiteren nennenswerten Krawallen mehr. Um 0.30 Uhr war der Einsatz der deutschen Polizei zu Ende.