Basel
Neues Leben durch «Mehrgenerationenhaus» im alten Werkhof

Anstelle der staatlichen Werkstätten an der Maiengasse entstehen Wohnungen und ein Kindergarten. Der Architekt Esch Sintzel aus Zürich hat den beliebten Architekturwettbewerb gewonnen. Auch der Grünbereich des Innenhofes wird neu gestaltet.

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Blockrandbauten und eine Innenhofbebauung sollen entstehen.

Blockrandbauten und eine Innenhofbebauung sollen entstehen.

Zur Verfügung gestellt

An der Maiengasse 7-11, wo früher der Kanton seine überschüssigen Schulbänke und anderes Material in einem Werkhof lagerte und reparierte, entsteht eine neue Wohnanlage. Am Blockrand und im Innern des Hofes planen die Immobilien Basel-Stadt (IBS) 54 Wohnungen unterschiedlichen Zuschnitts.

Der Architekturwettbewerb, für den 46 Projekte eingereicht wurden, ist abgeschlossen, gewonnen haben ihn die Architekten Esch Sintzel aus Zürich. Den Grünbereich des Innenhofes sollen die Landschaftsarchitekten Schmid aus Winterthur neu gestalten.

Noch wird zwischengenutzt

Zurzeit wird das Areal zwischengenutzt, verschiedene Mieter aus dem kulturellen Bereich sind hier angesiedelt, aber auch die Verwaltung hat den Standort vorübergehend in Beschlag genommen. Zuvor waren hier die Werkstätten des Hochbauamtes beheimatet. Nun soll hier ein «Mehrgenerationenhaus» entstehen, das gemäss IBS «ein Wohnangebot im mittleren Preissegment» bieten soll.

Dazu zählen gemäss IBS Wohnungen für Ein- und Zweipersonenhaushalte genauso wie Familienwohnungen mit bis zu sechs Zimmern. Dazu kommt ein Doppelkindergarten. Läuft alles nach Plan, sollen Wohnungen und Kindergarten in der ersten Jahreshälfte 2017 bezugsfertig sein. (bz)

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