Stadtreinigung

Nicht nur Räppli und Orangen – 73 Tonnen Abfall am ersten Tag

Bereits 73 Tonnen Fasnachtsabfälle hat die Basler Stadtreinigung nach dem ersten Fasnachtstag beseitigt.

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Schon am ersten Tag haben sich eine ganze Menge Räppli angesammelt und geben der Stadtreinigung einiges zu tun.

Schon am ersten Tag haben sich eine ganze Menge Räppli angesammelt und geben der Stadtreinigung einiges zu tun.

Kenneth Nars

Während die meisten Fasnächtler nach dem Morgestraich einen Zwischenhalt in der Beiz oder im Bett einlegen, räumten die Mitarbeiter der Basler Stadtreinigung fleissig den Abfall weg. Ein Spezialteam war am Montagmorgen zwischen 8 und 10 Uhr entlang der Cortège-Route unterwegs und sammelte dort Flaschen und Trinkgläser ein. Schliesslich sollte sich am Nachmittag niemand an Scherben verletzen.

Nach dem Cortège kam die nächste grosse Tranche Arbeit auf die Stadtreiniger zu. Bis nach 22 Uhr putzen sie Räppli, Orangen und sonstigen Abfall auf der Achse Messeplatz bis Aeschenplatz weg. Und nach 4 Uhr, wenn auch die letzten Fasnächtler heimwanken, fuhren schon die Fahrzeuge der Stadtreinigung auf. Am Fasnachtsmääntig kamen so rund 73 Tonnen Abfall zusammen.

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Kenneth Nars

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Auch am Dienstagabend, am Mittwoch und am Donnerstag werden die Mitarbeiter der Stadtreinigung sich durch die Räppli pflügen. Während den drey scheenschte Dääg schuften rund 290 Frauen und Männern, davon 40 Personen im Spätdienst, mit rund 120 Fahrzeugen, um die Stadt wieder sauber zu bringen.

Am Donnerstag, pünktlich um 4 Uhr nach dem Ändstraich, wird das Tiefbauamt mit der Fasnachtsendreinigung beginnen. Bereits zwei Stunden später um 6 Uhr sollen die Hauptachsen für den Tramverkehr wieder befahrbar sein.

Mit Besen, Schaufeln, den Schneepflügen an den Kleinmaschinen und den kleinen und grossen Wischmaschinen, Kehrichtwagen, Kleinlastwagen und Baggern werden die Stadtreiniger den Abfall – vor allem Räppli – von der Strasse wegräumen. Dabei wird der gröbere Fasnachtsabfall direkt in die drei Kehrichtwagen eingeladen werden, die in Gross- und Kleinbasel bestimmte Routen abfahren.

Rund 150 «Wischer» beseln die Räppli in den Strassengraben, damit die kleinen Wischmaschinen das Material einsammeln können. Die grossen Wischmaschinen werden auf den grösseren Strassen unterwegs sein.

Wie in den vergangenen Jahren wird sich auf dem Messeplatz die «Räppliburg» befinden. Dort wird der ganze Fasnachtsabfall abgeladen, um später in Mulden verladen und verladen und in die Kehrichtverwertungs-Anlage gefahren zu werden.

Nach dieser Grobreinigung kommen die Schwemmwagen zum Einsatz. Wenn es die Temperaturen zulassen, werden diese die Strassen und Plätze mit Wasser abspritzen. Gleichentags befreit das Tiefbauamt Dolen und Schlammsammler von Räppli, damit das Wasser beim nächsten Regen wieder ungehindert in die Kanalisation fliessen kann.